RINTELN (em). Der Bund hat das neue Landesprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz 2009” als Teil des Städtebauförderungsprogramms genehmigt. Das Land Niedersachsen und der Bund vergeben zusammen insgesamt 5,3 Millionen Euro an die Kommunen. Zusammen mit dem Anteil der Gemeinden von rund 2,6 Millionen Euro fließen auf diese Weise noch in diesem Jahr rund 8 Millionen Euro vorrangig in den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude. 13 Gemeinden profitieren von dem Programm. Darunter ist auch die Stadt Rinteln, die 400000 Euro erhält.
„Ich freue mich, dass wir mit diesem Programm gezielt zur Erhaltung und Sanierung historisch wertvoller Innenstädte und Ortszentren in Niedersachsen beitragen können”, sagt Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann. „Oft sind es die städtebaulichen Kulturgüter, die den individuellen Charakter eines Ortes bestimmen.”
Der Bund hat das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz 2009” dieses Jahr erstmals für die alten Bundesländer aufgelegt. Die Gegenfinanzierung des Landes erfolgt durch das Aufstockungsprogramm „Initiative Niedersachsen”. Ziel des Programms sei es, in Gebieten mit hoher Denkmaldichte Anreize für Investitionen zu schaffen, so Ross-Luttmann. Die Auswahl der Gebiete erfolge in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. „In diesen Quartieren sind viele denkmalgeschützte Gebäude in ihrem Bestand gefährdet”, so die niedersächsische Sozialministerin. „Fördern wollen wir vor allem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durch private Eigentümer. Damit investieren wir in die Zukunft des Landes: Unsere Innenstädte bleiben lebendig und regionale Unternehmen werden gestärkt. Aufgenommen wurden mit folgenden Beträgen: Bad Bentheim (533.000 Euro), Bardowick (400.000 Euro), Ebstorf (200.000 Euro), Göttingen (400.000 Euro), Helmstedt (340.000 Euro), Hornburg (200.000 Euro), Lüneburg (1.000.000 Euro), Markoldendorf (628.500 Euro), Norden (244.000 Euro), Pattensen (572.000 Euro), Rinteln (400.000 Euro), Sande-Neustadtgödens (162.000 Euro), Weener (280.000 Euro).