Die WGS sieht hierbei nicht die geringen Erwerbskosten in Höhe von rund 6.000 Euro als Problem an, sondern den maroden Zustand des Hafenbeckens: „Eigentümer sind unterhaltungs- und verkehrssicherungspflichtig - und kaputte Spundwände dieses Ausmaßes sind nach Ansicht von Fachleuten nicht unter 100.000 Euro zu sanieren”, so Neuhäuser. „Wenn es - wie die Verwaltung vorträgt - einen Investor für die Grundstücke gibt, der dort Häuser bauen will, so gibt es erst recht keinen Grund, dass die Stadt hier über eigenen Grunderwerb ihre Haushaltslage weiter verschlechtert - jeder Investor kann unmittelbar vom Bund erwerben, wenn er es will, unseren Segen hat er”, schreibt Neuhäuser. „Aber einen Erwerb durch die Stadt, bei dem dann verwertbare Flächen weiter veräußert werden und die Stadt auf dem schrottigen Hafenbecken sitzen bleibt, wird es mit der WGS nicht geben”, so Neuhäuser abschließend.
Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz sieht das gelassener: „Wir von der Verwaltung halten uns in dieser Frage neutral und haben in der Ratsvorlage den Politikern zwei Alternativvorschläge unterbreitet: Entweder Ankauf des Grundstücks mit immerhin 12.000 Weide, rund 3.000 Quadratmetern bebaubarer Fläche und 6.000 Quadratmeter Hafenbecken, oder alternativ Verzicht auf Ankauf!” Foto: ste