Mit Interesse hat die WGS im Stadtrat zur Kenntnis genommen, dass eine von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises geplante Informationsveranstaltung zu der von der Firma Reese in Möllenbeck geplanten Bodenabfalldeponie abgesagt wurde, weil die Firma Reese erst noch aufgefordert wurde, Unterlagen beizubringen. „Wenn kurz vor dem ja angedachten Abschluss eines Verfahrens noch Antragsunterlagen nachgefordert werden bedeutet dies doch, dass eine solche Bodenabfalldeponie doch nicht der Selbstläufer und so harmlos ist, wie dies einige gerne darstellen”, schreibt WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser in einer Pressemeldung. Und Neuhäuser erinnert auch an die Initiative der WGS, die die geplante Abfalldeponie in die Entscheidung des Rates zog und nicht dem Verwaltungsausschuss ein „durchwinken” überlassen wollte. „Nach wie vor ist kein öffentliches Interesse ersichtlich, in den Möllenbecker Wald Abfall einzubringen”, so Neuhäuser, „und - wie man an der Asse sieht - ist eine Abfallanlage ohne laufende und wirksame Kontrolle des eingebrachten Mülls eine Verschiebung großer Probleme auf nachfolgende Generationen, nur um jetzt Profit mitzunehmen.” Neuhäuser kündigte an, dass der Widerstand der WGS gegen eine Abfalldeponie im Möllenbecker Wald noch weiter forciert werde.