In dem 321-seitigen Werk geht es um Liebe, Mord und Verrat im dreißigjährigem Krieg - und um die Geschichte des Raubmörders Jaspar Hanebuth aus Hannover, der 1653 hingerichtet wurde.
Das Roman mit dem historischen Hintergrund beginn im Jahre 1632. Die Bauern leiden unter den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Versprengte Truppen des gefallenen Feldherrn Johann t‘Serclaes Graf von Tilly ziehen plündernd und mordend durch das Land. Auch Marie, die in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ingolstadt lebt, muss mit ansehen, wie ihre Familie getötet und die Pferde geraubt werden. Nur sie und ihr Vater können den Mördern entkommen.
Auf ihrer Flucht schließen sie sich dem schwedischen Reiter Jaspar Hanebuth an und folgen ihm in sein Heimatdorf bei Hannover. Hanebuth entpuppt sich bald als skrupelloser Dieb, Vergewaltiger und Mörder. Sein Name ist in aller Munde und landauf, landab gefürchtet. Doch Marie fühlt sich von seinem wilden, zügellosen Wesen auch angezogen. Und sie weiß: Als Geliebte dieses Mannes wird ihr nichts zustoßen... -
Wer mehr über „Die Konkubine des Mörders” erfahren möchte, kann die Dichterin Bettina Szrama (im historischen Kostüm) am sechsten März selbst befragen. Die Veranstaltung in der Stadtbücherei beginnt um 19.30 Uhr.