Helmhold argwöhnt nämlich, dass das Land als Eigentümer der Flächen an der Deponie mitverdienen will. Sie will deshalb wissen, welche Zusagen und Vereinbarungen die Landesforst mit der Firma Reese in diesem Zusammenhang schon geschlossen hat.
„Keinesfalls darf das Land sich über eine potentielle Gefährdung des Rintelner Trinkwassers seine klammen Kassen füllen,” meint die Abgeordnete, die zudem befürchtet, dass das Land für eventuelle Schadstoffbelastungen in Haftung genommen werden könnte.
Ursula Helmhold forderte in diesem Zusammenhang auch ein transparentes und öffentliches Verfahren. Nach ihrer Auffassung sei eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich, weil sich in unmittelbarere Nähe ein Wasserschutzgebiet befinde. Keinesfalls, so Helmhold, dürfte eine Deponie, die mit der eigentlich notwendigen Renaturierung nicht das geringste zu tun habe, hinter verschlossenen Türen genehmigt werden.