Schaumburger Wochenblatt
  1. Hashtag WirBleibenZuhause

    Kanzlerin mahnt zur Einhaltung der Richtlinien / Supermärkte reagieren

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    LANDKREIS (mk). Corona-Partys, Sit-ins mit vielen Jugendlichen im Park, Gruppen von Spaziergängern und Fahrradfahrern - die Mahnungen, soziale Kontakte zu meiden, scheinen nicht anzukommen. Immer wieder gibt es größere Ansammlungen von Menschen. Nun hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede am Mittwochabend noch einmal ausdrücklich an alle Bundesbürger appelliert, sich an die Vorgaben zu halten. Unter #WirBleibenZuhause zeigen Prominente und Privatpersonen auf Instagram, wie sie mit der Situation umgehen. International zeigt die Community unter #staythefuckhome ihre kreativen Ideen. Sport, Kultur, Einzelhandel - nichts geht mehr in Deutschland. Die Gastronomie ist nur noch eingeschränkt geöffnet. Nur die Geschäfte, die zur allgemeinen Versorgung der Bevölkerung von Bedeutung sind bleiben uneingeschränkt zugänglich. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Spielplätze auch. Die jungen Menschen freuen sich über vorgezogene Ferien sowie viel Freizeit und nutzen sie, um sich in Gruppen zu treffen. Doch genau dieses Verhalten ist gefährlich. Gerade die jüngeren Menschen merken meist nicht, dass sie sich mit Corona infiziert haben und werden so unwissentlich zu Überträgern. Der Virus breitet sich aus - die Zahlen sind in den letzten Tagen massiv in die Höhe geschnellt. Das muss nicht sein, wenn sich alle zurücknehmen und einfach zu Hause bleiben. Gerade die Menschen, die die im Krankenhaus Dienst tun, ältere Menschen pflegen, an der Supermarktkasse sitzen oder die Zeitung austragen, sind aktuell besonders gefährdet. Auf sie sollte in besonderem Maße Rücksicht genommen werden. Abstand halten, Hände waschen, in die Armbeuge husten oder niesen, sich nicht mit Handschlag oder Küsschen und Umarmung begrüßen - eigentlich weiß jeder, wie er sich zu verhalten hat. Jetzt muss dieses Verhalten verinnerlicht werden. Auch auf Bargeldzahlungen sollte, wenn möglich, verzichtet werden. Die neuen EC-Karten unterstützen alle das kontaktlose Bezahlen, bis zu einem Wert von 25 Euro muss noch nicht einmal die PIN eingegeben werden. Hamsterkäufe sind nicht notwendig, die Supermärkte reagieren mittlerweile auf die leeren Regale und reglementieren die Abgabenmangen. Denn nur so kann verhindert werden, dass ältere Menschen oder Berufstätige von Supermarkt zu Supermarkt fahren müssen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Dieses Verhalten trägt ebenfalls zu einer Verbreitung des Virus bei. Es geht in diesen Tagen darum, sich selbst ein wenig zurückzunehmen und vermehrt an seine Mitmenschen zu denken. Und auch wenn es schon so oft gesagt wurde: Nehmen Sie Rücksicht auf die älteren Menschen, auf Personen mit Vorerkrankungen und auf diejenigen, die nicht im Homeoffice bleiben können, damit der Bevölkerung auch in Zukunft ausreichend Toilettenpapier, Lebensmittel, Kraftstoff und medizinische Versorgung zur Verfügung stehen. Soziale Kontakte lassen sich im Jahr 2020 auch auf andere Art und Weise pflegen. Informationen rund um das Thema finden sich ausführlich und barrierefrei unter www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus. Foto: mk

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