Schaumburger Wochenblatt
  1. Gelebte Kulturpartnerschaft: Ein Zeichen der Verbundenheit

    Die neu aufgestellte Sandstein-Stele steht jetzt am Klinikum Schaumburg

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    OBERNKIRCHEN. Im März wurde am Agaplesion Evangelisches Klinikum in Kooperation mit der Stadt Obernkirchen eine Sandstein-Stele aufgestellt, die die Verbundenheit zwischen den Städten Bückeburg, Obernkirchen, Rinteln und Stadthagen symbolisiert und damit historisch betrachtet besonders gut zum Klinikum passt. Das Klinikum ist aus dem Zusammenschluss des Ev. Krankenhaus Bethel Bückeburg und der beiden Kreiskrankenhäuser Rinteln und Stadthagen entstanden. Mit dem Umzug Ende 2017 an den neuen Standort in Obernkirchen, Vehlen, wurde aus drei kleinen Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung gemeinsam ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Mit dem Klinikneubau wird eine umfassende und wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum geboten. "Genau diese Verbundenheit ist es, die uns auf die Idee gebracht hat, die Sandstein-Stele, die im Rahmen eines Projektes zur Stärkung der Schaumburger Identität entstanden ist, am neuen Klinikstandort zu platzieren", erklärte der Bürgermeister der Stadt Obernkirchen, Oliver Schäfer und Dörte Worm-Kressin, Stadtkoordinatorin, gemeinsam. Die vier Städte hatten im Jahr 2010 zur Stärkung der Schaumburger Identität das Projekt 900 Jahre Schaumburg "Schaumburger Friede" unter dem Motto "Schaumburg macht Ernst" entwickelt. Die Sandstein-Stele reiste im Rahmen dieses Projektes von Stadt zu Stadt und wurde vor Ort von den Künstlern Tanja von Thriller und Kai Kandziora bearbeitet. Jede der vier Seiten der rechteckigen Stele ist einer Stadt gewidmet und symbolisiert so sehr gut die Verbundenheit zwischen den Kommunen. "Von der Anfrage, die Sandstein-Stele auf unserem Klinikgelände aufzustellen, waren wir sofort sehr angetan, denn die Geschichte und die Symbolik, die hinter der Stele stecken, passen sehr gut zu unserem Klinikum", freut sich und sagt Diana Fortmann, Geschäftsführerin am Agaplesion Evangelisches Klinikum. Marko Ellerhoff, ebenfalls Geschäftsführer des Klinikums, ergänzt: "Wir freuen uns, dass wir mit der Sandstein-Stele noch ein Stück mehr die Verbundenheit zur Region aber auch zu unseren Altstandorten zeigen können, denn das ist ein wichtiger Teil der Geschichte unseres neuen Klinikums." Die Kosten für die Aufstellung der Stele hat die Stadt Obernkirchen übernommen, die Haustechnik des Schaumburger Klinikum hat für die Pflasterung gesorgt, sodass die Stele von allen Seiten zugänglich ist. Gut sichtbar und zugänglich für alle Bürger wurde diese auf der Grünfläche neben dem Parkplatz des Klinikums aufgestellt. Foto: privat

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