Schaumburger Wochenblatt
  1. Impfstoff kommt

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    LANDKREIS (cs). Die niedersächsische Landesregierung hat am Donnerstag, den 19. November ein Konzept zur Einführung des Corona-Impfstoffes vorgestellt. Rund 60 Impfzentren sollen es werden. Wo genau diese entstehen sollen, ist noch nicht sicher, sie sollen jedoch so über das Land verteilt werden, dass ein Zentrum etwa 150.000 Einwohner abdeckt. Die genauen Standorte sollen in den kommenden Wochen ermittelt und veröffentlicht werden. Dabei will das Land auch auf Stadthallen und Veranstaltungszentren zurückgreifen. Wichtig sei ein stabiler Internetanschluss, da die Termine hauptsächlich online vergeben werden sollen. Da zunächst nur geringe Mengen Impfstoff zur Verfügung stehen plant das Land, zunächst mit mobilen Teams die Risikogruppen und Beschäftigten im Gesundheitswesen zu impfen, bevor die Zentren in Betrieb genommen werden können. Die Zentren sollen allerdings ohnehin nur eine Brückenfunktion übernehmen, bis genug Impfdosen und -erfahrungen zur Verfügung stehen, um auch in Kliniken von Hausärzten Impfungen durchzuführen. Fest steht bereits: Das Land übernimmt die Verteilung des mRNA-Impfstoffes, um die Terminvergabe in den Zentren und um sämtliche Kosten, die Kommunen sollen geeignete Räumlichkeiten finden und die Zentren dann errichten und betreiben. Mit der Kühlung und Lieferung des Impfstoffes soll ein Logistikunternehmen betraut werden, die Kosten für die Impfungen übernehmen die Krankenkassen. Sozialministerin Carola Reimann betont, es werde keine Impfpflicht geben. Sie sei jedoch überzeugt, dass sich auch viele anfängliche Impfgegner freiwillig für eine Nutzung entscheiden, wenn erkennbar sei, dass die Impfungen wirksam und Nebenwirkungen selten sind.

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