Schaumburger Wochenblatt

Die Hydranten werden von der Freiwilligen Feuerwehr in Vehlen und Gelldorf überprüft.  (Foto: privat)

Feuerwehr überprüft Hydranten

Nachdem die ersten Überprüfungen in Vehlen bereits stattgefunden haben, geht es in der kommenden Woche weiter. In Gelldorf stehen die Hydranten auf dem Prüfplan: Die Ortsfeuerwehr kontrolliert die Wasserentnahmestellen. Am Samstag, 7. November, beginnt die Ortswehr Gelldorf um 10 Uhr mit den Kontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich.
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Das Gesamtklinikum steht im Fokus (Foto: sk)

Das Gesamtklinikum steht im Fokus

Es ist und bleibt ein heikles Thema für den Landkreis: Das neue Gesamtklinikum in Vehlen. „Wie können wir den Bürger diese Entscheidung besser verständlich machen?” lautete die große Frage auf der Regionalkonferenz der CDU Schaumburg in Gelldorf. Unter den Wählern herrsche immer noch Unverständnis und Unsicherheit was das Thema angehe, merkten mehrere Stimmen gegenüber den Kandidaten der Wahlbezirke 2 (Stadthagen, Niedernwöhren) und 5 (Obernkirchen, Auetal, Nienstädt) an. Kreistags-Vize Horst Sassenberg nahm gleich Bezug auf die angespannten Emotionen der Bürgern: „Gefühlt” mögen die Wege zum Klinikum vielen Landkreis-Bewohnern zu weit weg erscheinen. Rational gebe es allerdings „keinen besseren Standort im Landkreis”, um möglichst viele Bürger möglichst schnell zu versorgen, so der Obernkirchener Christdemokrat. Sowohl Obernkirchen als auch der restliche Landkreis würden vom Gesamtklinikums profitieren. Dieses sichere nicht nur die Grundversorgung, sondern fungiere darüber hinaus als Schwerpunktklinik. Nur so sei es gelungen, viele hochqualifizierte medizinische Fachkräfte für den Standort gewinnen zu können. Weiterhin würden die rund 900 Mitarbeiter des neuen Klinikums sich positiv auf Obernkirchen und angrenzende Orte wie Bückeburg oder Bad Eilsen auswirken. Und mit der Neueröffnung müsste der Landkreis nicht wie bisher für die „erheblichen Defizite” der Krankenhäuser Rinteln und Stadthagen aufkommen, fügte Sassenberg hinzu. Petra Ritter, Kreistagsbewerberin auch Nienstädt, erinnerte daran, dass bei den Planungen „das große ganze Gute” für die Schaumburger Bürger im Mittelpunkt gestanden hätte.
Die Zwerge sind der Hit (Foto: wa)

Die Zwerge sind der Hit

Zahlen und Wahlen beim Trachtenverein Gelldorf: Mit einer eher schlechten Nachricht berichtete der erste Vorsitzende Michael Horstmeier vom Mitgliederrückgang im letzten Jahr. Nach 118 Mitgliedern sind es aktuell noch 106. Kein Grund für den Verein Trübsal zu blasen. Der Vorstand wurde erneut gewählt: Heinrich Eggelmann als 2. Vorsitzender, Sylvia Bornkessel als Kassenwartin, Christiane Eggelmann als Jugendwartin, Gerda Höhnerhoff als Trachtenwartin, als Kassenprüfer sind Brigitte Gläser und Dana Ernst verpflichtet. Schwierigkeiten gibt es allerdings, Vertreter für die Posten zu finden. „Das ist kein Dauerzustand. Und ehrlich: es ist nicht schwer und viel mehr hat man nicht zu tun – außer vier Vorstandssitzungen im Jahr”, sagte Horstmeier um potenzielle Vertreter zu animieren. 2016 stehen folgende Termine an: Ein Dorf schießt, Skat- und Knobelabend, Gelldorf räumt auf (16.4.), Grenzbegehung (18.5.), Barbarossafest im Juni, Teichfest Gelldorf, Erntefest (29.8. bis 4.9.), Landestrachtenfest in Wolfenbüttel. Im Jahr 2015 hat der Trachtenverein insgesamt 21 Übungsabende verbracht und 8 Auftritte gehabt. Unter anderen in Hildesheim beim Tag der Niedersachsen. „Unsere Zwerge sind der Hit”, sagte Christiane Eggelmann. Zehn Kinder gehören zum Trachtennachwuchs. Seit Dezember sind auch zwei syrische Flüchtlinge mit dabei. Andreas Hofmann: „Es ist wichtig schon Kinder an unsere Tradition und Kultur heranzuführen, das ist uns hier gelungen.” Hofmann ist neben seiner Mitgliedschaft im Trachtenverein Gelldorf auch Ansprechpartner des Netzwerkes „Obernkirchen hilft” für Flüchtlinge in Obernkirchen und Ortsteile. Foto: wa
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