Der neue Haushaltsplan für 2008 sieht Einnahmen und Ausgaben von rund 9,5 Millionen Euro vor. Auch für den neuen Haushalt erwartete Meyer keine Entnahme aus den Rücklagen. Trotzdem wird im neuen Haushalt an einigen Stellen gespart. So wurden im Jahr 2006 Stellen von hauptamtlichen Kirchenmusikern mit 7000 Euro gefördert. Sobald die Haushaltsmittel aufgebraucht sind, erfolgt keine Förderung mehr. Neu ist dagegen im kommenden Jahr ein „Innovationsfonds” mit 25 000 Euro. Diese Zuschüsse sind für besondere Maßnahmen der Kirchengemeinden und Einrichtungen, zum Beispiel für die Aufstockung eines Spendenbetrages. Landesbischof Jürgen Johannesdotter verwies in seinem Bericht auf den neuen Fonds. Hilfreiche Initiativen, ob zur Evangelisierung, zur Entwicklung von regionaler Zusammenarbeit oder zur Erprobung von Fundraising-Modellen, sind damit ebenso angesprochen wie Projekte in der Konfirmandenarbeit oder der Kirchemusik. Das Geld wird auf Antrag an den Landeskirchenrat von diesem vergeben. Die Anträge sind zum 1. April und zum 1. September zu stellen. Der Landesbischof wünscht den Gemeinden viel Phantasie für ihre Projekte.
Der neue Haushaltsplan wurde, nach eingehender Besprechung, einstimmig verabschiedet. Dieses sei wohl „das erste Mal seit der Christianisierung dieser Gegend”, schmunzelte Synodalpräsident Liebig, bevor er zum nächsten Punkt auf der Tagesordnung überging.