Rund 200 Leiharbeitsbeschäftigte würden unter erschreckenden Bedingungen arbeiten: Sie müssten flexibel sein, hätten keine dauerhafte Perspektive und erhielten dafür bis zu 50 Prozent weniger Entgeld, als der Tarifvertrag der Branche vorsehe, so Meine. So verdienten Leiharbeiter in Ostdeutschland 5,77 Euro, während der von der IG-Metall geforderte Mindestlohn bei 7,50 Euro erheblich höher sei. Nach Auffassungen der IG-Metall müssten die Bedingungen für Leiharbeit dringend verbessert werden. Die Delegierten der IG-Metall-Gewerkschaftstages in Leipzig hätten sich eindeutig dafür ausgesprochen, dass spätestens nach sechs Wochen Leiharbeitsbeschäftigte für die gleich Arbeit das gleiche Gehalt wie die Stammbelegschaft erhalten sollen. Die Verleizeit an einzelne Betriebe müsse begrenzt und Arbeitnehmer dürften nicht nur für die Dauer eines Einsatzes in einem Betrieb beschäftigt werden.