Die drohende Insolvenz ist abgewendet. Gestern Abend gab der Kreisausschuss Hameln-Pyrmont gegen alle Prognosen grünes Licht zum Weitermachen. Indem er die Bereitstellung weiterer Mittel zusicherte, bekommt die stark angeschlagene „Erlebniswelt Renaissance” (EWR) nun die Chance, sich wie vereinbart, bis zum Jahresende zu halten. Offene Forderungen von 15 Handwerksbetrieben können beglichen werden. Im nächsten Jahr sollen die jeweiligen Landkreise die Verantwortung für ihre EWR-Standorte übernehmen. Doch erstmal ist Jeder froh, dass der drohenden Zahlungsunfähigkeit der EWR entgegengewirkt worden ist. Deutliche Hinweise aus Hannover veranlassten die Mehrheitsgruppe im Kreisausschuss Hameln-Pyrmont zu dem Sinnesverwandel: Bei einer Insolvenz hätten EU-Fördermittel in Millionenhöhe zurückgezahlt werden müssen.