Pastor Schwiegk aus Obernkirchen meldete sich als „Vertreter der gebeuteltsten Region” zu Wort. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Konzept, das über 2012 hinaus geht.” Es wäre fatal, wenn der Eindruck entstünde, „bei uns dreht sich nichts.” Die Region halte eine Reduzierung der Pfarrstelle in Hattendorf für ungut, so Schwiegk, da eine Dreiviertel-Stelle kaum zu besetzen sein werde.
Pastor Voigt schloss allgemein an die Frage an, wie eine Region eine Stelleneinsparung beschließen könne. Das eingesparte Geld komme dann der gesamten Region und nicht der einzelnen Gemeinde zugute. Gerhard Dohmeier erklärte, dass die Einsparungen nach einem solidarischen Prinzip innerhalb der Region weitergebene würde. Es sei für jede Region besser, bei den Einsparungen immer am Ball zu bleiben. „Abwarten ist nicht der richtige Weg”.
Daher legt der Entwurf den drei Regionen mit positiven Zahlen auf, mit den überschüssigen Mitteln zweckgebundene Rücklagen zu bilden. Denn auch nach 2012 werde es weitere Kürzungen geben, so Dohmeier.
Elisabth Hesse machte den Mitgliedern des Kirchenkreistages Mut, sich von den knappen Kassen nicht lähmen zu lassen. „Weniger Geld kann auch eine Chance sein, neue Ideen zu entwickeln,” sagte die Vorsitzende. Foto: ih