Schaumburger Wochenblatt
  1. Auswirkungen von "1968" auf das Schaumburger Land

    VHS-Veranstaltung mit dem Fürsten und dem Ex-Oberkreisdirektor

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    LANDKREIS/STADTHAGEN (bb). Am heutigen Mittwoch, dem 16. Mai, wird die Volkshochschule Schaumburg (VHS) mit ihrem Veranstaltungsformat "Nachgefragt bei" in Kooperation mit der Schaumburger Landschaft den gesellschaftlichen Nachwirkungen der 68er-Bewegung in Schaumburg nachgehen. Dabei kommen mit Klaus-Henning Lemme, ehemals Kreisdirektor und Oberkreisdirektor im Landkreis, sowie Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, in den 70er Jahren engagiert für die Etablierung von Jugendzentren in der Region, zwei bekannte Zeitzeugen zu Wort. Das Jahr der Studentenrebellion 1968 sei lange vor allem als Phänomen der urbanen Zentren und Universitätsstädte wahrgenommen worden, die gesellschaftlichen Auswirkungen auf dem Land seien bis heute wenig erforscht, erklärte die Historikerin Doktor Lu Seegers, Geschäftsführerin der Schaumburger Landschaft und Moderatorin des Gesprächs am 16. Mai. Wie haben sich die damals begonnenen gesellschaftlichen und kulturellen Aufbrüche in den 1970er und 1980er Jahren in der ländlichen Region Schaumburg niedergeschlagen? Antworten auf diese und weitere Fragen soll das um 19.30 Uhr beginnende Gespräch in der VHS-Reihe "Nachgefragt bei…" bringen. Diesmal werden es zwei Gäste sein, die in diesem Format zu Wort kommen. Doktor Klaus-Henning Lemme seit den 70er Jahren in der Landkreisverwaltung tätig, als Kreisdirektor und Oberkreisdirektor in führender Position, hatte in Göttingen studiert und sieht sich selbst als 68er. Der im Jahr 1958 geborene Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe engagierte sich seit den 70er Jahren für die Etablierung von Jugendzentren in Bückeburg und Schaumburg. Aus den nicht grundsätzlich gegensätzlichen, aber unterschiedlichen Perspektiven der beiden Zeitzeugen erwarten sich Lu Seegers sowie VHS-Direktorin Undine Rosenwald-Metz und Fachbereichsleiterin Dunja Cordes interessante Einblicke zum Thema. Im Anschluss an die Gesprächsrunde soll sich die Möglichkeit zur freien Diskussion mit dem Publikum ergeben. Die Veranstaltung am 16. Mai ab 19.30 Uhr in der VHS in der Jahnstraße 21 A in Stadthagen ist gebührenfrei. Für die Planung wird allerdings um Anmeldung unter info@vhs-schaumburg.de oder 05721/7870 gebeten. Foto: bb

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