Schaumburger Wochenblatt
  1. Für den Notfall bestens gerüstet

    Volksbank spendet Notfallrucksack

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    BÜCKEBURG (nh). Im Notfall zählt jede Sekunde, und jedwede schnelle Hilfe kann wirklich Leben retten. Wenn jemand das weiß, dann die Helfer und Helferinnen des Bückeburger DRKs. Unermüdlich sind sie im Einsatz für Leib und Leben - damit sie weiterhin optimal dafür ausgestattet sind, hat die Volksbank in Schaumburg die Lebensretter mit einem neuen Notfallrucksack samt Defibrillator ausgestattet. Das Besondere an diesem Notfallrucksack samt technischem Gerät zur Behandlung von Herzmuskelstörungen: Er ist militärisch geprüft und daher extrem robust. Auch Stürze aus bis zu 1,20 Metern oder Regen machen ihm nichts aus. Zudem ist der Defibrillator halbautomatisch, wartungsfrei und sagt mit Sprachmeldungen den Nutzer die notwendigen Behandlungs- und Bedienungsschritte an. Der Akku hält drei Jahre und lässt sich danach selber austauschen, die alten Geräte mussten dafür immer eingeschickt werden, was Geld und Zeit kostete. Im Rucksack weiter enthalten ist so ziemlich alle, was die Helfer im Einsatz brauchen, von Verbandsmaterial, Scheren und Halskrausen bis hin zum Defibrillator. Zudem hat das Gerät eine gesonderte Funktion für Kinder. "Bei älteren Defibrillatoren müssen wir sonst erst umstöpseln, das kostet alles Zeit. Zeit, die in einem Notfall, zu dem es hoffentlich nicht kommen wird, über Leben und Tod entscheiden kann", erklärt DRK-Ortsvereinsvorsitzender Sven Lampe. "Wir sind überaus dankbar für die erneute Unterstützung von der Volksbank, die bereits seit Jahren als verlässlicher und starker Partner uns unterstützt", so Lampe. Mit diesem Neuzugang ist das DRK nun mit zwei baugleichen Notfallrucksäcken ausgestattet, sodass die Kollegen bei Benutzung nicht immer umdenken müssen und sich so besser auf die eigentliche Arbeit konzentrieren können. "Auch wenn wir natürlich eigentlich hoffen, dass wir den Defibrillator niemals einsetzen müssen", so Lampe. Das über 15 Kilogramm schwere Rückengepäck hat insgesamt 1.500 Euro gekostet, finanziert hat es die Volksbank über die Reinerträge aus der VR-Gewinnspargemeinschaft. Dabei kostet allein der Defibrillator 1.300 Euro. "Wir wissen, dass mit dem Gerät Leben gerettet werden kann und haben gern unbürokratisch Hilfe geleistet", sagt auch Martin Zieschank am offiziellen Übergabetermin in der Volksbank. Bereits vor drei Jahren hatte die Volksbank die Anschaffung eines derartigen Gerätes unterstützt. Mit dem Rucksack sind die Lebensretter nun optimal ausgestattet für unterwegs und Veranstaltungen, ein zweiter Kollege würde dann noch ein Sauerstoffgerät zu Beatmungszwecken mit sich tragen. "Und ab 1. Juni geht's auch langsam wieder los - wir dürfen uns in Ortsverein wieder treffen und auch trainieren. Dann sollen und werden bestimmt auch wieder Veranstaltungen stattfinden, wo wir im Einsatz sein werden", so Lampe. Foto:nh

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