Eine Bank mit besten Voraussetzungen für die Zukunft | Schaumburger Wochenblatt

Eine Bank mit besten Voraussetzungen für die Zukunft

Volksbank-Vorständin Anja Bracht ist stolz auf ihr starkes Team bei der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG. (Foto: ste)
Volksbank-Vorständin Anja Bracht ist stolz auf ihr starkes Team bei der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG. (Foto: ste)
Volksbank-Vorständin Anja Bracht ist stolz auf ihr starkes Team bei der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG. (Foto: ste)
Volksbank-Vorständin Anja Bracht ist stolz auf ihr starkes Team bei der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG. (Foto: ste)
Volksbank-Vorständin Anja Bracht ist stolz auf ihr starkes Team bei der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG. (Foto: ste)

Auf der Vertreterversammlung der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG in Nienburg gab es auf Seiten der Vorstandsmitglieder der Bank sowie beim Aufsichtsrat, vertreten durch Frank Brümmer, nur strahlende Gesichter. Das Geschäftsjahr verlief blendend, die selbst gesteckten Ziele wurden weit überschritten. Kein Wunder also, dass die knapp 170 anwesenden Vertreter in der Versammlung (plus Gäste) die anstehenden Abstimmungspunkte so gut wie einstimmig durchgehen ließen. Lediglich bei der Verwendung eines Teils der Mittel des Jahresüberschusses gab es einen Vertreter aus Steyerberg, der angesichts des phänomenalen Ergebnisses mehr als die 4,5 Prozent Dividende an die Mitglieder für deren Geschäftsanteile ausgeschüttet haben wollte. Nachfragen gab es von Freddy Denz aus Stadthagen auch zur Frage, ob denn – wie früher bei der Volksbank in Schaumburg – die Ausschüttung abhängig von den Umfängen der Zusammenarbeit der Mitglieder mit der Bank gemacht werden soll. Getreu dem Motto: „Wer viel mit der Volksbank macht, bekommt auch viel zurück!“ Das, so Frank Brümmer, sei durchdiskutiert worden und der Verwaltungsaufwand sei zu groß, so dass man wieder zur prozentualen Dividende zurückgekehrt sei.

Herausforderungen angenommen und bewältigt

Volksbankvorständin Anja Bracht sah das erste Jahr als verschmolzene Bank gespickt mit vielen Herausforderungen, die aber auch Chancen geboten hätten. Die Bank habe intern zahlreiche Prozesse optimiert und für ihre Kunden viele neue Angebote geschaffen, zum Beispiel die bankeigene Inhaberschuldverschreibung oder VB12, eine aktive Form des ratierlichen Sparens. Sie erwartet noch für dieses Jahr eine Leitzinssenkung, die sich dann auch auf Hypothekenzinsen niederschlagen könne. Sie dankte für das Vertrauen der Kunden in ihre Bank: „Das spiegelt sich auch in unserer Bilanz wider!“ Die Bilanzsumme der Volksbank in Schaumburg und Nienburg ist im letzten Jahr um 8,1 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro angestiegen.

Besonderes Wachstum bei Krediten

Einen starken Anstieg gab es beim Kreditvolumen um 392 Millionen Euro auf über 3,6 Milliarden Euro und damit um 12,2 Prozent. „Die Kunden der Volksbank in Schaumburg und Nienburg haben investiert, obwohl große Unsicherheiten wegen der hohen Baukosten und Zinsen, aber auch bezüglich der Verlässlichkeit von Förderprogrammen und politischen Entscheidungen zum Beispiel in Form des Gebäudeenergiegesetzes vorherrschten“, so Bracht. Sie forderte in diesem Zusammenhang mehr Verlässlichkeit seitens der Politik. Denn auffällig war auch, dass sich im privaten Immobilienbereich bis Ende 2023 eine deutliche Zurückhaltung bemerkbar machte. Die Nachfrage nach Baugrundstücken war verhalten, das Interesse an Bestandsimmobilien dagegen nach wie vor groß.

Hilfe im Fördermittel-Dschungel

Beratungsbedarf spürte die Volksbank insbesondere im Bereich der Fördermittelberatung. Hier sind die Finanzierungsberater der Volksbank immer auf dem neuesten Stand, bringen Licht in den Fördermittel-Dschungel und unterstützen ihre Kunden. Dafür wurde die Bank zum „Premium-Partner-Förderberatung“ für das Geschäftsjahr 2023 gekürt. Wer viel wächst, braucht mehr Eigenkapital. Um rund 57 Millionen und damit 14 Prozent wurde das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr auf 465 Millionen Euro gestärkt. Und wer viel verdient, zahlt auch viele Steuern. 17,1 Millionen waren es im letzten Jahr, rund acht Millionen davon kommen den Kommunen in der Region zugute. Die gute Beratung in der Volksbank wird auch deutlich, wenn man sich die Bewertung der Kunden anschaut, die zum wiederholten Mal Bestnoten bei „Focus Money“ für die Bank erbrachten. Das alles funktioniert aber nur, wenn die Mitarbeitenden alles im Team geben. Und die besten Beispiele für gute Leistung und einen erfolgreichen Aufstieg im Unternehmen seien die vier neu bestellten Prokuristen Maren Drewes, Timon Baue, Stefan Requardt und Marc-Philipp Drewes sowie der neue Generalbevollmächtigte Christian Weiß.

Am 17. Juni öffnet die neue Geschäftsstelle Wunstorf

Ab 17. Juni öffnen sich für die Kunden die Türen in der neuen Geschäftsstelle in Wunstorf und am 3. August lädt die Volksbank zu einem Tag der offenen Tür in ihre neuen Räumlichkeiten ein. Und auch soziales Engagement und Klimaschutz stehen auf der Agenda der regional stark verwurzelten Bank. Die Vorstandsmitglieder Anja Bracht und Markus Strahler pflanzen auch in diesem Jahr 3.000 Setzlinge in der Nähe von Rehburg. Zusätzlich unterstützte die Volksbank im vergangenen Geschäftsjahr rund 500 Herzensprojekte in der Region aus den Bereichen Sport, Kultur und Soziales mit insgesamt rund 535.000 Euro.

Aufsichtsrat wird auf 14 Mitglieder verkleinert

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Frank Brümmer ließ dann noch über die Besetzung des auf 14 Mitglieder verkleinerten Aufsichtsrats abstimmen. Durch den Ablauf der Wahlzeiten scheiden in diesem Jahr Heinrich Gehrke, Barbara Grothe, Mario Hillerdt, Dr. Michael Kricheldorf und Simone Röntgen aus dem Aufsichtsrat der Volksbank in Schaumburg und Nienburg aus. Barbara Grothe kandidiert auf eigenen Wunsch nicht mehr. Heinrich Gehrke ist wegen Erreichens der Altersgrenze nicht wieder wählbar. Die Wiederwahl von Simone Röntgen, Mario Hillerdt und Dr. Michael Kricheldorf erfolgte einstimmig.


Sonja und Stephan Weichert
Sonja und Stephan Weichert

Freie Journalisten

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