Neuer Gesellschaftsraum für die Inobhutnahmestelle | Schaumburger Wochenblatt

Neuer Gesellschaftsraum für die Inobhutnahmestelle

Der Bereich der Inobhutnahme des Jugendhofes Gotteshütte ist die erste Anlaufstelle, an der Kinder und Jugendliche in Not ankommen.  (Foto: privat)
Der Bereich der Inobhutnahme des Jugendhofes Gotteshütte ist die erste Anlaufstelle, an der Kinder und Jugendliche in Not ankommen. (Foto: privat)
Der Bereich der Inobhutnahme des Jugendhofes Gotteshütte ist die erste Anlaufstelle, an der Kinder und Jugendliche in Not ankommen. (Foto: privat)
Der Bereich der Inobhutnahme des Jugendhofes Gotteshütte ist die erste Anlaufstelle, an der Kinder und Jugendliche in Not ankommen. (Foto: privat)
Der Bereich der Inobhutnahme des Jugendhofes Gotteshütte ist die erste Anlaufstelle, an der Kinder und Jugendliche in Not ankommen. (Foto: privat)

Anfang August hatte die Rintelner Silvesterinitiative e. V. einen besonderen Termin: „Auf Wunsch der Leitung der Inobhutnahmestelle des Jugendhofes Gotteshütte durften wir den Umbau eines ehemaligen Lagerraums zu einem Gesellschafts- und Aufenthaltsraum besichtigen, den wir mit Vereinsmitteln unterstützt haben,” so Anika Schwick, Vorsitzende der Silvesterinitiative.

Seit zwei Jahren gibt es den Kontakt zwischen der Inobhutnahmestelle des Jugendhofes Gotteshütte und der Silvesterinitiative. „Mit unseren finanziellen Beiträgen möchten wir die Arbeit dieser wichtigen Einrichtung nachhaltig unterstützen,” erläutert Schwick.

Was ist eine Inobhutnahmestelle?

Eine Inobhutnahmestelle kümmert sich um Kinder und Jugendliche, deren Verbleib in ihrer Familie von heute auf morgen nicht mehr verantwortet werden kann. Das betrifft etwa Kinder, die von ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten misshandelt werden oder nicht entsprechend dem Kindeswohl aufwachsen können. In solchen Fällen schreitet häufig das Jugendamt ein. Die Kinder werden dann vorläufig in der Inobhutnahmestelle untergebracht, bis weiterführende Entscheidungen getroffen werden können. Dort werden sie von einfühlsamen Sozial- und Traumapädagoginnen und -pädagogen aufgefangen und betreut.

Gemeinsam mit der Familie und den Erziehungsberechtigten werden Maßnahmen ergriffen, die gegebenenfalls zur Rückführung in die Familie, zur Unterbringung in einer Wohngruppe oder bei einer Pflegefamilie führen können. Die Pädagoginnen und Pädagogen haben dabei stets das Kindeswohl und eine zukunftsfähige Entwicklung der Kinder im Blick. Nicht alle Kinder können auf eine Kindheit zurückblicken, die ihr Wohl und ihre Entwicklung zum Ziel hat. Es gibt viele Situationen, die eine Unterbringung in einer Inobhutnahmestelle zwingend erforderlich machen.

Eindrucksvolles Gespräch mit der Einrichtungsleitung

„Mit Herrn Löwen, dem Leiter der Einrichtung im Jugendhof Gotteshütte, führten wir ein sehr interessantes Gespräch. Seine Ausführungen ließen die teilnehmenden Vorstandsmitglieder sichtlich betroffen zurück“, unterstrich Schwick. Nach diesem Termin war sich der Vorstand der Rintelner Silvesterinitiative einig: Wie bereits in Vorgesprächen herausgearbeitet, ist jeder Cent an Unterstützung in dieser Einrichtung bestens aufgehoben.


Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Vereinsarbeit dafür, dass wir die Möglichkeit haben, eine so wichtige und sinnvolle Einrichtung bei der Ausgestaltung dieses Gesellschaftsraums zu begleiten.
Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Vereinsarbeit dafür, dass wir die Möglichkeit haben, eine so wichtige und sinnvolle Einrichtung bei der Ausgestaltung dieses Gesellschaftsraums zu begleiten.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Vereinsarbeit dafür, dass wir die Möglichkeit haben, eine so wichtige und sinnvolle Einrichtung bei der Ausgestaltung dieses Gesellschaftsraums zu begleiten.

Rintelner Silvesterinitiative

Weitere Informationen zu den Projekten und Tätigkeiten gibt es auf www.silvesterinitiative.de. Dort gibt es auch Informationen zu Spenden.


Nadine Dressler
Nadine Dressler
Redakteurin Schaumburger Wochenblatt.

Nadine Dressler ist seit Anfang 2024 als Redakteurin beim Schaumburger Wochenblatt tätig. Sie betreut schwerpunktmäßig die redaktionellen Belange der Bereiche Bückeburg, Obernkirchen, Auetal und Bad Eilsen. Vereine und Initiativen können können ihre Pressemitteilungen gern direkt an n.dressler@schaumburger-wochenblatt.de senden.
north