(Apelern) | Schaumburger Wochenblatt

Ein Jubiläum mit und für alle Mitgliedsgemeinden. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg)

Familienfest zum Jubiläum der Samtgemeinde

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens, lädt die Samtgemeinde Rodenberg am Samstag, 13. April, von 14 bis 17 Uhr zum Familienfest am Dorfgemeinschaftshaus in Apelern ein. Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf und Bürgermeister Andreas Kölle freuen sich auf die Feierlichkeiten und betonten die Bedeutung der Gemeinde Apelern als integralen Bestandteil der Samtgemeinde Rodenberg.
WeihnachtskonzertWeihnachtsmarkt in ApelernKürbisfest der SiedlerBlutspendeBlutspendeGaragenflohmarktHeimatverein unterwegsArbeiten an L 454 abgeschlossenRaubüberfall auf BäckereiVersammlung der SiedlerBlutspende-TerminFlüchtiger Autofahrer
Das Wohnmobil wurde durch die Leitplanke gestoppt. (Foto: privat)

Vier Verletzte nach Kollision von Wohnmobil und Pkw

Drei weitere Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Rodenberg, Lauenau und Pohle wurden mit dem Stichwort „VUK 2-4 eingeklemmte Personen“ alarmiert. Auch der Rettungsdienst wurde mit einem erhöhten Alarmstichwort angefordert, die IRL SHG/NI alarmierte einen „Massenfall von Verletzten 5 bis 15 Verletzte“ und zahlreiche Rettungsmittel aus dem gesamten Landkreis machten sich auf den Weg. In dem Fall wohl eher eine Vorsichtsmaßnahme, denn es blieb ein Glück bei den vier Verletzten. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhr ein 62-jähriger BMW-Fahrer, gegen 16:55 Uhr, die A2 in Fahrtrichtung Dortmund. Wie die Polizei Hannover meldet, war dieser in Höhe der Gemarkung Apelern, aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und prallte gegen die Leitplanke. Von dort aus wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kollidierte mit einem in gleicher Richtung fahrenden Wohnmobil. Dieses geriet ins Schlingern und kollidierte wieder mit dem Pkw. Durch den erneuten Aufprall wurde eine 43-jährige Insassin aus dem Wohnmobil geschleudert und dabei schwer verletzt. Der Fahrer des BMW und die beiden anderen Insassen des Campers, der 68-jährige Fahrer und seine 66-jährige Beifahrerin, wurden bei dem Unfall ebenfalls leicht verletzt. Alle Verletzten wurden mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Autobahn war auf Höhe der Unfallstelle für mehrere Stunden für Unfallermittlungsarbeiten voll gesperrt und sorgten für einen zwölf Kilometer Rückstau bis Luthe. Die Feuerwehr unterstützte die Polizei vor Ort und leuchtete die Unfallstelle aus. Der Verkehrsunfalldienst Hannover beziffert den entstandenen Gesamtschaden auf circa 165.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalls. Foto: privat
Registierungsaktion für den Apelerner Bürgermeister. (Foto: Patricia Mars)

Gemeinsam für Andreas

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am Sonntag, den 16. April 2023, in der Turnhalle Apelern, Lyhrener Str. 9, 31552 Apelern als potentielle Stammzellspenderin oder potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Auch Geldspenden werden benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung jeder Spenderin und jedes Spenders Kosten in Höhe von 40 Euro entstehen. Er ist als Bürgermeister, Ortsbrandmeister und Feuerwehrkamerad bekannt, als Mitbegründer und Vorstand des Treckerclubs Apelern, als Kreistagsabgeordneter oder ehrenamtlicher Richter. Aber egal wo und in welcher Rolle – Andreas gibt stets alles für seine Mitmenschen. Er ist da. Er packt an. Laut seiner Tochter Leonie, die diesen Aufruf initiiert hat, hat er das größte Herz und er sorgt und kümmert sich um jeden Einzelnen. Andreas hat drei Kinder. In welcher Lebenslage sie auch waren – Andreas war immer mit Rat und Tat zur Stelle. Gemeinsam mit seiner Frau, mit der er seit 48 Jahren glücklich liiert ist, hat er immer alles gegeben, um seine Kinder bei der Erfüllung ihrer Träume zu unterstützen. Zwei seiner Kinder leben mit Ihren Familien im Elternhaus, seine zweite Tochter nur einige Häuser weiter. Gemeinsam wird gewerkelt, ausgebaut und renoviert. Haus, Hof und Garten sind Andreas‘ Hobby. Die Restauration alter Trecker seine Leidenschaft. Aber seine Familie und vor allem seine fünf Enkelkinder sind sein Leben. Ein Familienzusammenhalt, wie man ihn sich nur wünschen kann.
Die Teilnehmer des Jugendfeuerwehrzeltlagers legen beim „Rudeltrommeln“ los. (Foto: privat)

„Wilder Westen“ am Rande Apelerns

Eigentlich war für den Nachmittag das Einstudieren von Line-Dance-Choreographien geplant, um am Abend des Besuchertages diese Tänze im Western-Stil vorführen zu können. Wegen der extremen Hitze von rund 38 Grad hatte das Organisationsteam um Anja Falius, Florian Scholz und Jenni Kracke von der Samtgemeinde-Jugendfeuerwehr diese schweißtreibende Übung jedoch abgesagt. Anfangs kühle Nächte, dann die große Hitze tagsüber, unter diesen kreislaufbelastenden Umständen ließ das Betreuerteam lieber Vorsicht walten. Zuvor hatten Programmpunkte wie der Besuch im Schwimmbad, passend zum Motto „Wilder Westen“ ein „Cornhole-Turnier“ und ein Nacht-Orientierungsmarsch auf dem Programm gestanden. Heiß her ging es beim Workshop „Rudeltrommeln“ in der Halle des TuS Germania Apelern. Im Kletterpark in Mardorf galt es, mit Mut und Geschick von Baumwipfel zu Baumwipfel zu kommen. Anschließend wartete hier ebenfalls die Abkühlung beim Baden im Steinhuder Meer. Wie schon das vorhergehende Kinderzeltlager stand auch das Jugendfeuerwehrzeltlager unter dem Motto „Der wilde Westen“. Entsprechend war das Zeltlager dekoriert, viele der insgesamt 160 Betreuer, Helfer und Teilnehmer passend kostümiert. Bei der Eröffnung ritt Lagerleiterin Anja Falius auf dem Pony ein. Trotz der extremen Temperaturen kam das Zeltlager bei den Jugendlichen sehr gut an, wie das Organisationsteam berichtete. Die Sicherstellung der Logistik von der Verlegung von Wasserleitungen über die Stromversorgung bis hin zur Verpflegung unter Bedingungen eines eigens erstellten Corona-Hygiene-Konzepts sei durchaus anspruchsvoll gewesen. Mit Hilfe von zahlreichen Unterstützern seien alle Herausforderungen jedoch bewältigt worden. Foto: privat
Die Kinder können bei zahlreichen Aktivitäten wie Blasrohrschießen aktiv werden.  (Foto: Borchers, Bastian)

Von der Schatzsuche bis zum Lasso-Wurf

Rund 112 Kinder und Betreuer haben beim Kinderzeltlager der Samtgemeindefeuerwehr Rodenberg ein Gemeinschaftserlebnis mit vielen Freizeitaktivitäten und Übernachtung außer Haus genossen. Unter dem Motto „Wilder Westen“ hatten die Mädchen und Jungen am Apelerner Sportplatz Freude an einem Programm mit Punkten vom Lasso-Werfen bis hin zum Stockbrotbacken über dem Lagerfeuer. Die Kinder durften mit dem Blasrohr anlegen und mit einem kräftigen Atemstoß kleine Holzziele beschießen. Ebenso ihre Treffgenauigkeit beim Lasso-Wurf überprüfen. Karl Sabrowski, bekannt für seinen Mitmachzirkus „Zippolino“, machte mit seinem „Dorf Takoda“ Station im Zeltlager. Passend zum Motto „Wilder Westen“ hatte er zwei Tippis aufgebaut und leitete die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren zu verschiedenen Aktivitäten angelehnt an das Leben indigener amerikanischer Völker an. Neben Geschicklichkeit war oftmals das Zusammenwirken in der Gruppe bei den verschiedenen Stationen gefragt. Jugendfeuerwehrwartin Anja Falius, ihre Stellvertreter Florian Scholz und Jenni Kracke vom Organisationsteam sowie weitere Helfer hatten eine buntes Programm auf die Beine gestellt, von dem das „Dorf Takoda“ nur einen Teilbereich bildete. Ein Fackelumzug mit dem Spielmannszug Reinsdorf gehörte zum Beispiel dazu mit anschließendem Lagerfeuer und Stockbrot-Backen. Ebenso eine Schatzsuche, die durch die Straßen Apelerns führte oder eine kleine Abschluss-Disco in der Sporthalle des TuS Germania Apelern. Die Kinder und Betreuer passten sich in der Kleidung dem Motto an, auch die Gestaltung der Deko im Camp war „Western-Like“. Dies ging bis hin zur Saloon-Fassade in Originalgröße, die einer der Helfer sorgfältig gestaltet hatte. Es gehe beim Zeltlager neben dem Erlebniswert vor allem um die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, wie Anja Falius, Florian Scholz und Jenni Kracke ausführten. Dies gelte auch für das Samtgemeindejugendfeuerwehrzeltlager, das sich dem Kinderfeuerwehrzeltlager anschloss. Spürbar sei, dass sich viele Helfer und Betreuer noch heute gern an ihre Zeltlager-Erlebnisse zurückerinnerten und sich auch deshalb bereitwillig als Unterstützer engagieren würden. Großen Wert habe das Organisationsteam auf Nachhaltigkeit gelegt. So werde etwa rund um die Küche sehr bewusst auf die Müllvermeidung geachtet. Statt zum Beispiel Butter, Marmelade und Co. in den bekannten Mini-Plastik-Schälchen zu servieren, wurden diese aus Spendern ausgegeben. Zu danken sei den vielen Unterstützern aus der Feuerwehr wie auch befreundeten Firmen, dem TuS Germania und vielen weiteren, die es ermöglicht hätten, das Camp samt Logistik auf die Beine zu stellen. Foto: bb/privat
north