Wirtschaftliche Stabilität aus eigener Kraft | Schaumburger Wochenblatt

Wirtschaftliche Stabilität aus eigener Kraft

(v. l. n. r.): Dirk Hahne, Technischer- und Verwaltungsdirektor, Jörg Hake, Pflegedirektor, Diana Volkmer-Fortmann, Geschäftsführerin, und Dr. Söhnke Theiß, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Fachabteilungen für Kardiologie sowie Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin. (Foto: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH)
(v. l. n. r.): Dirk Hahne, Technischer- und Verwaltungsdirektor, Jörg Hake, Pflegedirektor, Diana Volkmer-Fortmann, Geschäftsführerin, und Dr. Söhnke Theiß, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Fachabteilungen für Kardiologie sowie Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin. (Foto: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH)
(v. l. n. r.): Dirk Hahne, Technischer- und Verwaltungsdirektor, Jörg Hake, Pflegedirektor, Diana Volkmer-Fortmann, Geschäftsführerin, und Dr. Söhnke Theiß, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Fachabteilungen für Kardiologie sowie Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin. (Foto: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH)
(v. l. n. r.): Dirk Hahne, Technischer- und Verwaltungsdirektor, Jörg Hake, Pflegedirektor, Diana Volkmer-Fortmann, Geschäftsführerin, und Dr. Söhnke Theiß, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Fachabteilungen für Kardiologie sowie Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin. (Foto: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH)
(v. l. n. r.): Dirk Hahne, Technischer- und Verwaltungsdirektor, Jörg Hake, Pflegedirektor, Diana Volkmer-Fortmann, Geschäftsführerin, und Dr. Söhnke Theiß, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Fachabteilungen für Kardiologie sowie Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin. (Foto: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH)

Das Agaplesion evangelische Klinikum Schaumburg bewertet das Jahr 2025 als erfolgreich. Trotz anhaltender Herausforderungen im Gesundheitswesen konnte das Klinikum seine wirtschaftliche Stabilität aus eigener Kraft sichern und gleichzeitig die medizinische Versorgung weiter ausbauen.

Positives Jahresergebnis

Ein positives Jahresergebnis zu erreichen ist im Krankenhauswesen in der aktuellen Zeit eine Seltenheit. Das Schaumburger Klinikum hat diesen Schritt geschafft und konnte das Jahr 2025 mit einem positiven Jahresergebnis (rund vier Millionen Euro Jahresüberschuss inklusive des Landkreiszuschusses in Höhe von 2,7 Millionen Euro) abschließen. Das positive Ergebnis sei vor allem auf effiziente Prozesse, hohe Qualitätsstandards und eine hohe Auslastung in zentralen Leistungsbereichen zurückzuführen, so das Klinikum in einer Pressemitteilung.

„Dieses Ergebnis ist ein starkes Signal“, sagt Geschäftsführerin Diana Volkmer-Fortmann. Und weiter: „Es zeigt, dass wir als Klinik auch in einem herausfordernden Umfeld leistungsfähig sind und verantwortungsvoll wirtschaften. Auch das laufende Jahr 2026 gestaltet sich aktuell positiv, und es wird davon ausgegangen, dass die wirtschaftliche Konsolidierung des Klinikums weiterhin gehalten werden kann. Gründe für die anhaltend positive Entwicklung im Klinikum liegen insbesondere in den weiter zunehmenden Patientenzahlen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich, in der verlässlichen und erfolgreichen Fachkräftegewinnung und nicht zuletzt in den erfolgreichen Bestrebungen, die Sicht der Patienten einzunehmen und hier, neben der Zufriedenheit aller Mitarbeiter, einen besonderen Fokus zu setzen.

Leistungsspektrum erweitert

Das Qualitäts- und Leistungsspektrum des Schaumburger Klinikums wurde erweitert, letzter Schritt war hier im Frühjahr 2026 die Weaning-Station (eine spezialisierte medizinische Station, auf der Patienten nach einer längeren künstlichen Beatmung Schritt für Schritt wieder an das selbstständige Atmen gewöhnt werden) eröffnet. „Mit der neuen Weaning-Einheit stärken wir unsere Versorgung schwerkranker Patienten, die nach einer langen Intensivbehandlung Unterstützung beim Entwöhnen von der Beatmung benötigen. Die spezialisierte interdisziplinäre Betreuung ermöglicht ihnen eine deutlich höhere Chance auf Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben. Ich danke allen Mitarbeitern, die mit großem Engagement diese Einheit aufgebaut haben und nun täglich dafür sorgen, dass moderne Medizin und menschliche Zuwendung Hand in Hand gehen“, sagt Dr. Söhnke Theiß, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin am Schaumburger Klinikum.
Erstmalig wurde im Schaumburger Klinikum im April 2026 das Projekt „Auszubildende leiten eine Station“ umgesetzt – ein voller Erfolg, ist sich Pflegedirektor Jörg Hake sicher. Doch nicht nur medizinisch hat sich einiges getan – so konnte auch die Baumaßnahme zur Parkplatzerweiterung im Mai 2026 erfolgreich abgeschlossen werden. Dirk Hahne, Technischer und Verwaltungsdirektor, berichtete zudem von der erfolgreichen Erweiterung des Parkplatzes, 200 Flächen kamen hinzu.

Keine Planungssicherheit

Trotz dieser deutlich positiven Entwicklungen bereiten sich die Verantwortlichen auf die zahlreichen Gesetzesinitiativen und Reformvorhaben im Gesundheitswesen vor, denn es zeige sich, wie in den vergangenen Jahren auch, keine Planungssicherheit oder eine verlässliche Finanzierung. Der „enorme wirtschaftliche Druck” für die Krankenhäuser werde noch deutlich zunehmen, weil die jetzt vorgeschlagenen Änderungen im GKV-Spargesetz zu einer Verschärfung führen würden, so Volkmer-Fortmann.

Foto: AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG gGmbH

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