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Unfall in Rinteln. (Foto: Placeholder)

Schwerer Verkehrsunfall: Radfahrer wird auf der Weserbrücke lebensgefährlich verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall erschütterte am Mittwoch, dem 22. April, die Weserbrücke in Rinteln. Ein 82-jähriger Radfahrer aus Hessisch Oldendorf stürzte aus ungeklärten Gründen auf die Fahrbahn und kollidierte mit einem Linienbus. Der Senior erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.
In voller Blüte - die Zierkirschen auf dem Wall. (Foto: ab)

Kirschblütenfest ein voller Erfolg

Lange Schlangen bildeten sich am Ausgabezelt für Kuchen und Torte auf dem Stadthäger Wall. Zum 15. Mal richteten der Verkehrsverein Stadthagen und Umgebung und der Gartenbauverein das Kirschblütenfest aus. Der Zeitpunkt war goldrichtig gewählt. Die japanischen Zierkirschen standen in voller Blüte und der Wettergott tat ein Übriges. Neben den mehr als 30 selbstgebackenen und gespendeten Kuchen platten und Torten gab es Bockwürste für diejenigen, die es eher herzhaft wünschten. Den Kaffee lieferte der Ratskeller „… zu besonders günstigen Konditionen…“, wie der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Heinz Aumann betonte. Die Alte Polizei unterstützte das Fest erneut mit Hängematten und Spielgeräten. Vor seinem zweiten Kirschblütenfest als Vereinsvorsitzender war Aumann etwas aufgeregt, gab er zu. Er wusste aber auch, dass er sich auf ein bewährtes Team von etwa einem Dutzend „Profis“ verlassen konnte. Der Erlös aus den Verkäufen dient der Erhaltung der Kirschbaumallee, erkläret der Vorsitzende von etwa 350 Vereinsmitgliedern.
Treffen JagdgenossenschaftSamtgemeinderatWirtschafts- und FinanzausschussAnmeldungen zur IGS Rodenberg möglichNikolausabend und Klosterbesichtigung„Leben, Freude, Farben”Genießen und Gutes tunDienstleistungsabend entfälltSportabzeichen-VerleihungWilde Zeiten für Jungs
Sylvia Brassat und Annika Friedrichs vom Landkreis Schaumburg und Jobcenter Schaumburg stellen klar: „Die allermeisten unserer Klienten arbeiten schon jetzt gut mit und nur ein sehr kleiner Teil bereitet uns Schwierigkeiten!“ (Foto: ste)

Schluss mit Bürgergeld – Hallo Grundsicherung

Das Bürgergeld ist eines der großen Reformprojekte der neuen Bundesregierung. Ab dem 1. Juli wird es in eine strengere „Grundsicherung“ umgewandelt. Geplant sind härtere Sanktionen bei Pflichtverletzungen, eine komplette Streichung bei mehrfachem unentschuldigten Fehlen, ein geringeres Schonvermögen und eine Rückkehr zum früheren Vermittlungsvorrang, das heißt „Arbeit geht vor Weiterbildung“. Die aktuellen Regelsätze bleiben allerdings unverändert für Alleinstehende 563 Euro, volljährige Partner 506 Euro, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 471 Euro Kinder von sechs bis 13 Jahren 390 Euro und Kinder bis fünf Jahren 357 Euro pro Monat. Wir fragten nach bei Annika Friedrichs als Dezernatsleiterin beim Landkreis Schaumburg und Sylvia Brassat, Geschäftsführerin des Jobcenter Schaumburg, welche Auswirkungen das neue Gesetz auf ihre Arbeit haben wird? Bekommt das Jobcenter dadurch tatsächlich mehr Instrumente in die Hand, um die wenigen Totalverweigerer der Bürgergeldbezieher stärker in die Pflicht zu nehmen. Welche Erfahrungen haben sie mit dem bisherigen Modell gemacht und welche Hoffnungen stecken in dem neuen Gesetz. Um den Schlusssatz der beiden Frauen vorwegzunehmen: „Grundsätzlich arbeiten die Leistungsberechtigten schon jetzt sehr gut mit, sind dankbar für die Hilfe. Die öffentliche Wahrnehmung mag anders sein, trügt aber vielfach in diesem Bereich!“ Soll konkret heißen: Nur ein sehr geringer Teil der Leistungsberechtigten muss das schärfere Schwert des 13. Änderungsgesetzes des SGB II fürchten.
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