Schade, dass Wählen keine Pflicht ist
Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Sportart, bei der alle vier Jahre die gesamte Nation zum Mitmachen aufgerufen wird, aber am Ende nicht einmal zwei Drittel tatsächlich erscheinen. Die Schiedsrichter würden ausrasten, die Trainer würden heulen, und in den Talkshows würde wochenlang debattiert, ob wir noch zu retten seien. Doch beim Wählen – diesem kollektiven Kraftakt der Demokratie – zucken wir nur mit den Schultern und sagen: „Tja, manche hatten halt wichtigere Termine.”