Schaumburger Wochenblatt
  1. "Denkmalschutz ist Angelegenheit des Eigentümers"

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    "Worüber hier so positiv berichtet wird, halte ich für einen Skandal. Ein äußerst vermögender Privatmann erhält für die Sanierung eines winzig kleinen Teils seines völlig überdimensionierten Eigenheims 350.000 Euro vom Steuerzahler. Das ist meiner Meinung nach Veruntreuung von Steuergeldern in seiner kriminellsten Form. Und das in Zeiten einer - dank unserer inkompetenten Bundesregierung - sowieso schon ausufernden Staatsverschuldung und einer im internationalen Vergleich rekordhohen Steuer- und Abgabenquote. Während sich die meisten Bürger nicht mal ein Eigenheim leisten können und andere von 350.000 Euro gut leben könnten, wird der dekadente und ausschweifende Lebensstil eines Einzenen auf deren Kosten mit diesem Betrag auch noch vom Staat unterstützt. Nicht zu reden von den ganzen Grundsicherungsempfängern und jenen die nicht einmal diese erhalten und ihr Dasein in bitterer Armut fristen müssen. So verantwortungslos diese Politiker jenen gegenüber handeln, so großzügig geben Sie denen, die sowieso schon mehr als genug haben. Das sich ausgerechnet zwei Politiker der CDU hierüber nicht nur freuen, sondern sich sogar dafür eingesetzt haben, beweist nur, dass diese Partei sich ausschließlich für die Interessen ihrer Klientel aber nicht die aller Bürger einsetzt. Ich kann diesen beiden Herren nur einen Blick ins Lexikon unter den Begriffen "Moral" und "Anstand" empfehlen und sich für die Abschaffung des Denkmalschutz-Sonderprogramms einzusetzen. Denkmalschutz ist eine Angelegenheit der Eigentümer und nicht die des Staates".

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