Schaumburger Wochenblatt
  1. Mehr Radwege in der Samtgemeinde gewünscht

    Bürgerdialog mit SPD-Bürgermeisterkandidat Bendix Bock

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    BAD NENNDORF (jb). Im September stehen die Kommunalwahlen an. Die SPD schickt für die Bürgermeister-Wahl Bendix Bock ins Rennen, der jetzt mit seiner ersten Aktion mehr in Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern der Samtgemeinde getreten war. Unter dem Motto "Was ist Ihre beste Idee für unsere Dörfer?" verteilte Bock Postkarten vor allem in Hohnhorst und Ohndorf und sammelte so Wünsche und Anregungen. Mehr als 150 Rückmeldungen hatte er bisher erhalten und vergangene Woche in einem Bürgerdialog vorgestellt. Fragen wie "Was kann in den Gemeinden konkret verbessert werden?" und "Wie können wir gemeinsam unsere Dörfer noch attraktiver gestalten?" waren Teil der Postkartenaktion. Einige große und vielfältige Themengebiete haben sich dann herausgebildet. Neben Spielplätzen, ÖPNV, Begrünungen und ganz konkreten Ideen für die Nordgemeinden war vor allem das Thema Mobilität ein großes Diskussionsthema. So merkten die Bürgerinnen und Bürger vor allem an, dass der Zustand einiger Radwege bedürftig sei und auch die Anbindung noch besser gestaltet werden könnte. Aus Riehe heraus gäbe es beispielsweise keinen vernünftigen Weg für Radfahrer. Auch von Ohndorf nach Horsten würde ein solcher Radweg fehlen. Bock nahm diese Anregungen gerne auf und betonte, dass das Thema Radwege und auch deren Pflege durchaus mehr in den Vordergrund gerückt werden müsse. "Ich sehe ja selbst wie sehr die Radwege in Hohnhorst und Ohndorf genutzt werden, da wäre ein flächendeckendes Radwegenetz auf jeden Fall sehr wünschenswert", betont er. Er selbst wolle künftig nicht nur den Fahrradverkehr vor Ort unterstützen sondern auch den Bürgerbusverein. Eine rege Diskussion entflammte schließlich auch rund um das Thema Bezahlbarer Wohnraum und Klimaschutz. Die Anregungen aus den bisherigen Gesprächen und der Aktion nutzt Bock nun, um sein Programm weiter zu formen. "Wir sind gerade aktiv dabei die zahlreichen Rückmeldungen aufzunehmen, Gespräche mit Organisationen, Vereinen etc. zu führen und hoffen, dass wir bald dann auch mehr persönlichen Kontakt mit allen Nenndorfern aufnehmen können", erklärt der 28-Jährige. Denn für Bock bedeutet Politik, Bürger mehr einzubinden. Mit der Postkartenaktion wollte Bock dies in einem ersten Schritt zeigen. Foto: privat

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