Schaumburger Wochenblatt
  1. Stadtgeschichte soll auf die Fassaden gebannt werden

    Illumination des Alten Rathauses geplant Stadtgeschichte soll auf die Fassaden gebannt werden Illumination des Alten Rathauses geplant / Pilotprojekt zum Stadtjubiläum STADTHAGEN (bb). Mittels Videoprojektionen sollen auf den historischen Fassaden Stadthagens Geschichten erzählt werden. Dies sieht ein Projekt der sogenannten "Taskforce Tourismus" vor, die mit einer "Kulturmeile Obernstraße" und "Meat to Eat" im Begriff ist, weitere Ideen umzusetzen. Episoden aus der Stadtgeschichte sollten auf der Fassade des Alten Rathauses am Marktplatz in Szene gesetzt werden, wie Jürgen Wiemer erklärte. Wiemer wird die Szenen erarbeiten, die dann im Rahmen der Feierlichkeiten zum 800jährigen Jubiläum der Stadt in 2022 gezeigt werden sollen. Die Vorführung solle eingebettet werden in ein größeres Veranstaltungskonzept in das musikalische und weitere kulturelle Elemente eingebunden wären. Dieser Auftakt im Rahmen des Stadtjubiläums könne zu einem Pilotprojekt werden, in dessen Folge auch andere Fassaden in Stadthagen auf ähnliche Weise bespielt werden könnten, wie Wiemer bei einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing erläuterte. Der Regisseur bringt sich die "Taskforce Tourismus" ein, in der eine Reihe verschiedener Akteure zusammenarbeiten, um Ideen zur Tourismusförderung zu entwickeln. Wiemer hob hervor, dass derartige Video-Illuminationen nicht zuletzt über die Sozialen Medien eine starke Außenwirkung entfalten würden. Der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek stellte zwei weitere Ideen vor, welche die Arbeitsgruppe, in der zum Beispiel der Stadtmarketingverein (SMS), das Rittergut Remeringhausen, der Verkehrsverein oder die örtliche Dehoga-Gliederung mitmachen, entwickelte. Dazu zählt das Konzept einer "Kulturmeile Obernstraße". Kultur und Gastronomie sollen hier zusammenwirken, um im Verbund Gäste anzusprechen. Zu einer Sonderausstellung im Amtspfortenmuseum könnten thematisch passende Veranstaltungen im Kulturzentrum "Alte Polizei" angeboten werden, die wiederum von den umliegenden Restaurants wie dem Hotel zur Amtspforte aufgenommen würden. Unter dem Motto "Meet to eat", frei übersetzt "Beim Essen zusammenkommen" soll ein Angebot gebucht werden können, das Gäste in einer kleinen Gruppe von etwa zehn bis sechzehn Personen durch verschiedene Gastronomiebetriebe führen soll. Das verbindende Thema unter dem die Gruppe an verschiedenen Stationen einkehrt, soll "Fachwerk" lauten. Hier bringen sich "Tietz – Wein, Whiskey und mehr", "Bernhards am Markt" und "Café Illustre" mit, eine erste solche Tour soll im Oktober angeboten werden. Auf Dauer sollten hier andere Themen und weitere Gastronomen eingebunden werden, so Lars Masurek. Foto: archiv bb SH40BB02a oder SH40BB02b: Mit Illumination wurden die historischen Fassaden Stadthagens bei der "Nacht der Sterne" in den vergangenen Jahren in Szene gesetzt. Videoprojektionen sollen nun auch im Rahmen eines Projektes anlässlich des Stadtjubiläums eine Rolle spielen.

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    STADTHAGEN (bb). Mittels Videoprojektionen sollen auf den historischen Fassaden Stadthagens Geschichten erzählt werden. Dies sieht ein Projekt der sogenannten "Taskforce Tourismus" vor, die mit einer "Kulturmeile Obernstraße" und "Meat to Eat" im Begriff ist, weitere Ideen umzusetzen. Episoden aus der Stadtgeschichte sollten auf der Fassade des Alten Rathauses am Marktplatz in Szene gesetzt werden, wie Jürgen Wiemer erklärte. Wiemer wird die Szenen erarbeiten, die dann im Rahmen der Feierlichkeiten zum 800jährigen Jubiläum der Stadt in 2022 gezeigt werden sollen. Die Vorführung solle eingebettet werden in ein größeres Veranstaltungskonzept in das musikalische und weitere kulturelle Elemente eingebunden wären. Dieser Auftakt im Rahmen des Stadtjubiläums könne zu einem Pilotprojekt werden, in dessen Folge auch andere Fassaden in Stadthagen auf ähnliche Weise bespielt werden könnten, wie Wiemer bei einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing erläuterte. Der Regisseur bringt sich die "Taskforce Tourismus" ein, in der eine Reihe verschiedener Akteure zusammenarbeiten, um Ideen zur Tourismusförderung zu entwickeln. Wiemer hob hervor, dass derartige Video-Illuminationen nicht zuletzt über die Sozialen Medien eine starke Außenwirkung entfalten würden. Der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek stellte zwei weitere Ideen vor, welche die Arbeitsgruppe, in der zum Beispiel der Stadtmarketingverein (SMS), das Rittergut Remeringhausen, der Verkehrsverein oder die örtliche Dehoga-Gliederung mitmachen, entwickelte. Dazu zählt das Konzept einer "Kulturmeile Obernstraße". Kultur und Gastronomie sollen hier zusammenwirken, um im Verbund Gäste anzusprechen. Zu einer Sonderausstellung im Amtspfortenmuseum könnten thematisch passende Veranstaltungen im Kulturzentrum "Alte Polizei" angeboten werden, die wiederum von den umliegenden Restaurants wie dem Hotel zur Amtspforte aufgenommen würden. Unter dem Motto "Meet to eat", frei übersetzt "Beim Essen zusammenkommen" soll ein Angebot gebucht werden können, das Gäste in einer kleinen Gruppe von etwa zehn bis sechzehn Personen durch verschiedene Gastronomiebetriebe führen soll. Das verbindende Thema unter dem die Gruppe an verschiedenen Stationen einkehrt, soll "Fachwerk" lauten. Hier bringen sich "Tietz - Wein, Whiskey und mehr", "Bernhards am Markt" und "Café Illustre" mit, eine erste solche Tour soll im Oktober angeboten werden. Auf Dauer sollten hier andere Themen und weitere Gastronomen eingebunden werden, so Lars Masurek. Foto: archiv bb

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