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Der symbolische „Erste Spatenstich“ ist erfolgt, jetzt kann alles ganz schnell gehen in Schaumburgs erstem klimaneutralem Wohnquartier „Wohnpark Steinbergen“. (Foto: ste)

Energetisches Leuchtturmprojekt mit Signalwirkung

Für die Anwohner im Bereich Feldstraße/Rehwinkel in Steinbergen war schon lange klar ersichtlich: „Hier passiert etwas!“ Seit 1974 ist dort ein bislang nur mit zwei Häusern bebautes Baugebiet vorhanden, doch erst jetzt, nachdem Rainer Holste die 18.000 Quadratmeter 2021 kaufte, tut sich dort etwas. Hier entsteht nicht nur ein Baugebiet im klassischen Sinne, sondern auf dieser wunderbar in die vorhandene Bebauung eingegliederten Fläche soll Schaumburgs erstes klimaneutrales Wohnquartier entstehen. Den symbolischen ersten Spatenstich machten jetzt Vertreter der Firmen „Wohnpark Steinbergen GmbH“ mit Rainer Holste, von Immo-Control GmbH mit Geschäftsführerin Henrike Vogt sowie Bruno Tadge und Thomas Hönicke von Projektmanagementbau GmbH (PM-Bau), die sich spezialisiert haben auf „ClimaBalance“ Häuser. Außerdem war Jan-Frederik Tadge mit im Team, der zu ClimaBalance-Haus GmbH gehört, die als technisches Planungsbüro für die Auslegung der Projekte in das ClimaBalance-Haus-Systems zuständig ist. Geplant sind sechs Generationenhäuser mit je bis zu zehn Wohneinheiten mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen und fünf Maisonettenhäuser mit je bis zu vier Wohneinheiten. Alle Gebäude werden im ClimaBalance-Haus Konzept mit Nutzung von Erdwärme, Umhüllungstemperierung in den Wänden, Wärmerückgewinnung aus der Abluft und Photovoltaik erstellt. Ein Regenrückhaltebecken ist bereits gebaut worden, die Erschließung durch eine Straße ist geplant und soll mit CO2 neutralem Pflaster erstellt werden. Erste Bauanträge sind bereits eingereicht, so dass die Bauarbeiten beginnen können, sobald das Wetter und der derzeitige Frost es zulassen und die Genehmigungen vorliegen. Durch die spezielle Bauweise mit vorgefertigten Betonwänden, in denen die Rohrsysteme bereits verbaut sind, kann pro Woche eine Etage der Rohbauten fertiggestellt werden. Theoretisch, so Henrike Vogt, könnten die ersten Menschen bereits zum Ende des Jahres in ihr neues Zuhause einziehen. Alle Gebäude werden nach KfW-Effizienzhausstandard 40 erstellt, sind nachhaltig, massiv gebaut und bieten eine Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Der Charme des neuen Baugebiets: „Die gute Verkehrsanbindung zur Autobahn zwei und den Bundesstraßen 83 und 238 sind ein Vorteil und dennoch sind die Grundstücke ruhig in einem Baugebiet innerhalb des Ortes gelegen“, so Henrike Vogt. Für Interessenten und weitere Fragen steht die Firma „Immo-Control GmbH“ im Auetal, Zum Bückeberg 17 (ehemals „Süße Mutter“) gerne zur Verfügung. Telefonische Erreichbarkeit: 05753/9607188. Beim symbolischen „Ersten Spatenstich“ zeigten sich die Hand in Hand arbeitenden Akteure dieses Vorzeigeprojekts zuversichtlich, dass sich viele Menschen für eine so nachhaltige wie zukunftsträchtige Bauweise interessieren. Überzeugt davon war auch die Geschäftsführerin der Energieagentur Schaumburg, Verena Michalek.
Aufzugtausch in Bückeburg - hier steht erst einmal bis mindestens Juli kein Aufzug zur Verfügung. (Foto: nd)

Keine Barrierefreiheit bis Sommer: DB ignoriert Appell von Bürgermeister Axel Wohlgemuth

Das Schaumburger Wochenblatt hatte bereits über die notwendigen Sanierungsarbeiten am Bahnhof Bückeburg berichtet. Besonderen Unmut lösten jedoch die von der Deutschen Bahn angekündigten langen Sperrzeiten der Aufzüge aus, die nun bis voraussichtlich Ende Juli oder August 2026 andauern und die Mobilität erheblich einschränkt. Barrierefreiheit? Die ist am Bahnhof durch die Bodenverhältnisse so schon ein Problem, doch ohne Aufzug geht nun gar nichts mehr. Bückeburgs Bürgermeister Axel Wohlgemuth schaltete sich daher persönlich ein und forderte von der Bahn eine Übergangslösung, also zum Beispiel die Zugverlegungen, um Pendlern und Besuchern Reisen ohne die Durchquerung des Tunnels zu ermöglichen – bislang jedoch ohne Erfolg. Von der Deutschen Bahn gab es bisher kein Entgegenkommen. Das bedeutet für jeden Bahnfahrer, der körperlich nicht imstande ist, die Treppen allein zu bewältigen, dass er aktuell nur mit Ersatzverkehr nach Bückeburg oder aus Bückeburg wegkommen kann.
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