Schaumburger Wochenblatt
  1. Mehr Stellplätze und Gesamtsanierung in 2021

    CDU entwirft Alternativantrag für Zehntscheunenparkplatz

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    STADTHAGEN (bb). Die CDU-Fraktion im Stadtrat bringt mit einem Antrag eine Alternativ-Variante für den Umbau des Parkplatzes Zehntscheune im Umfeld des Finanzamtes in die Diskussion. Ziel des Entwurfes ist es, eine größere Anzahl von Stellplätzen samt Grünflächen zu erreichen. Für die Verwirklichung in diesem Jahr sei auch ein eventueller Verzicht auf Fördergelder verantwortbar, so die Stadthäger Christdemokraten. Die CDU-Fraktion erarbeitete einen eigenen Entwurf unter Projektleitung von Michél Viertel, in dem gegenüber den Verwaltungsplanungen die Verkehrsflächen reduziert sind. Dadurch soll, vereinfacht gesagt, mehr Raum für zusätzliche Parkplätze und einige Grünflächen entstehen. Wichtig ist den Christdemokraten dabei ganz im Zuge ihrer Position in der bisherigen Diskussion (wie berichtet), dass der Ausbau die Umgestaltung des Zehntscheunen-Parkplatzes, der an manchen Stellen mit Schlaglöchern und Pfützen in schlechtem Zustand ist, in einem Zug in 2021 erfolgt. Fraktionsvorsitzender Heiko Tadge hielt in einer entsprechenden CDU-Pressemitteilung fest, dass "der von der Verwaltung vorgelegte Entwurf verhältnismäßig wenig Parkplätze und nur sehr wenig Grünflächen im Vergleich zu sehr großen Verkehrsflächen" vorsehe. "Bei Umsetzung unseres Alternativentwurfes werden die Verkehrsflächen deutlich verkleinert und somit bedarfsgerechter ausgelegt. Es werden auch mehr Parkplätze sowie kleine Grünflächen geschaffen, die im Verwaltungsentwurf nicht enthalten sind", so Tadge. Der Entwurf sieht vor, die Stellplätze mit einigen Ausnahmen auf je 2,75 Meter zu bemessen. Lehrverrohrungen bei Fahrradstellplätzen und einigen Parkplätzen sollen einen späteren Aufbau von E-Ladestationen ermöglichen. Michél Viertel erklärte, dass der Alternativentwurf eine klarere und gradlinigere Führung der insgesamt deutlich kleinflächiger ausgeplanten Verkehrsflächen vorsehe. Zudem werde die Zufahrt zum Hinterhof des Hauses Obernstraße 43 über öffentliches Gelände sichergestellt. Pressesprecher Gunter Feuerbach fügte hinzu, dass bei einer Parkplatzbreite von 2,50 Metern, die auch im Entwurf der Verwaltung vorgesehen ist, ein Plus von sieben Stellplätzen gegenüber deren Entwurf erreicht werde. Bei einer Vergrößerung auf 2,75 in der Mehrzahl der Plätze wie von der CDU angestrebt, könnten immer noch vier bis sechs Stellplätze mehr erreicht werden. Mit der Verschiebung des Baumstandortes werde eine Verschattung einer PV-Anlage vermieden, so Bauausschussmitglied Ursula Schweer. Die CDU hebt hervor, dass ein Ausbau in einem Zuge auch die Planungs- und Baustelleneinrichtungskosten gegenüber einem Ausbau in mehreren Schritten vermindere. Tadge erklärt in der Pressemitteilung: "Die Parkgebühren wurden erhöht, um mit den Mehreinnahmen eine Verbesserung der Parkplatzsituation zu schaffen. Jetzt auf Zeit zu spielen und einen über mehrere Jahre gestaffelten Ausbau vorzunehmen wie es die Verwaltung vorschlägt, ist mit uns nicht zu machen". Die umfassende Neugestaltung in einem Zug sei angesichts des schlechten Zustandes geboten, ein Verzicht auf Fördergelder vor diesem Hintergrund verantwortbar.Foto: bb

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