Schaumburger Wochenblatt
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    Diesen Ausspruch haben viele von uns schon einmal gehört, aber was steckt eigentlich dahinter? Eine Definition beschreibt so den einfachsten mentalen Zustand, einfach nur zu sein; frei zu sein von Bedürfnissen, Wünschen, Zwängen, Gedanken und Emotionen, dafür aber mit absoluter Zufriedenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit. Das hört sich zwar fürs Erste gut an, nur da zu sein, von den Zwängen und Lasten des Lebens, des Alltags befreit. Das könnte ein sehr entspanntes Leben bedeuten. Aber wollen wir einfach nur da sein? Wird das bloße Existieren unseren Vorstellungen vom Leben gerecht? Ist das der Sinn des Lebens? Ist denn das Leben des Menschen so vorgesehen? "So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild." (1.Mose 1,27) Gott schuf den Menschen als Ebenbild, Gott ist kein Gott, der untätig herumsitzt und nur einfach vorhanden ist. Er schuf uns mit Leib und Seele, mit Emotionen und Bedürfnissen, Träumen und Wünschen. Es sind doch gerade die Wünsche und Ziele, die uns motivieren, Dinge zu entwickeln und voranzutreiben, die uns teilweise sogar am Leben halten. Es sind die Emotionen, die unser Leben und das Zusammenleben mit unseren Partnern, Familien und den Menschen um uns herum lebenswert machen Was wäre denn unser Leben angesichts der Vergänglichkeit ohne Hoffnung? Welchen Sinn würde unser Leben ohne den Glauben an unseren Schöpfer, unseren Begleiter und Vater machen, oder ist diese Welt in dieser fantastischen Form zufällig entstanden? Was wäre unser Leben ohne Liebe, die wir geben, aber gerade auch die Liebe, die wir bekommen, von Kindesbeinen an? "Auch wenn alles einmal aufhört, Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben, doch am höchsten ist die Liebe."(1. Korinther 13, 13) Da kann kommen was will. Krisen, Pandemien und Kriege können wüten, was immer bleibt sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Älteren von uns können sicherlich bestätigen welche Rolle Glaube, Hoffnung und Liebe gespielt haben als Kriegs - und Nachkriegszeit den Menschen alles abverlangt haben. Viele Geschehnisse können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen. Und dennoch ist es an uns, solchen Situationen mit Glaube, Hoffnung und Liebe entgegenzutreten. Auch in der aktuellen Corona-Krise kommen wir ohne sie nur schwer zurecht, geschweige denn möglichst unbeschadet hindurch. Durch sie können wir zwar keine komplette "Leichtigkeit des Seins" erreichen, aber wir können trotz unserer Bedürfnisse und Lasten ein zufriedenes Leben in Ruhe und Ausgeglichenheit leben, mit der von Gott gegebenen Liebe.

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