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Nach erfolgreicher Fortbildung zur Einsatznachsorge: Annabelle Sonntag, Hartmut Jamm und Annette Graf (von links) mit Dozent Peter Zehntner und einer Kollegin. (Foto: privat)

Drei neue Kräfte für die Einsatznachsorge

Nach einem schweren Unfall, einem Brand oder einer anderen belastenden Einsatzlage endet die Arbeit für Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen nicht immer mit dem Abrücken. Die Bilder und Erlebnisse können noch lange nachwirken. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband Leine-Weser stärkt deshalb seine Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Mit Hartmut Jamm, Annabelle Sonntag und Annette Graf haben drei weitere Ehrenamtliche eine Fortbildung zur Einsatznachsorge in Köln erfolgreich abgeschlossen. Damit wächst die PSNV-Staffel des Regionalverbandes auf 15 speziell geschulte Helferinnen und Helfer. Sie können im Katastrophenschutz eingesetzt werden und Einsatzkräfte nach außergewöhnlich belastenden Situationen begleiten.
Eckhard Ilsemann (mit Plakette), Stephan Walter (fünfter v.l.), René Engelke, Jaqueline Kellermann, und Horst Frensel mit zahlreichen geladenen Gästen vor dem Haupteingang. (Foto: ab)

Von Wilhelm Busch bis zu Studentenwohnungen

Seit einigen Jahren erstrahlt eine frühere Bauruine an der Stadthäger Bahnhofstraße wieder in neuem Glanz. Das ehemalige „Bahnhofshotel Kaufold“ war nach seiner Schließung Mitte der 1990er-Jahre immer weiter verfallen. Durch Schäden am Dach drang Wasser in die Räume, wodurch der Verfall der Immobilie weiter fortschritt. Ein Brand im Jahr 2011 verschlimmerte den Gesamtzustand und zerstörte einen großen Teil der rückwärtigen Zimmer, einschließlich des ehemaligen Festsaals. 2014 erwarb die Kreiswohnungsbaugesellschaft Schaumburg „WohnBau“ die baufällige Ruine und begann 2017 eine aufwändige Sanierung unter Denkmalschutz-Auflagen. Horst Frensel, Leiter des Bewertungsausschusses Denkmalpflege beim Schaumburg-Lippischen Heimatverein, blickte in seiner Laudation auf die wechselvolle Geschichte des Hotels zurück. 1865 als Hotel mit Gaststätte errichtet, setzte das Gebäude die Formen des Bahnhofsgebäudes (Bj.: 1847) fort.
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