„Ich wünsche mir Typen, die alles in Kauf nehmen, um 96 in der ersten Liga zu halten”, fordert der 96-Coach eine neue Einstellung. Zuletzt wirkte die 96-Elf wenig kampfbereit. Einer der Unermüdlichen fehlt zudem mit Hanno Balitsch wegen einer Knieverletzung in den nächsten zwei Wochen. Nicht nur die Fans fragen, wer da neben Jiri Stajner noch richtungsweisende Akzente auf der kämpferischen Schiene setzen könnte. Da kommt der genesene Leon Andreasen als Alternative in den Sinn. Seine Einsatzchancen wachsen mit jeder Trainingseinheit. Slomka erwartet in Hoffenheim ein sehr enges und zweikampfbetontes Spiel. „Wir haben unter der Woche geschaut, wer diesem Druck gewachsen ist”, so der Coach. „Hoffenheim hat gerade gegen die unten stehenden Mannschaften ihre Punkte geholt”, warnt Slomka. Die Gastgeber haben seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen und stehen somit in der Rückrundentabelle noch hinter den Roten. Für beide Mannschaften ist es eine Extremsituation. Die Zielsetzung ist von daher gleich: Es gilt die negative Entwicklung zu stoppen. Rangnick kann dabei auf die vom Afrika-Cup zurückgekehrten Isaac Vorsah und Chinedu Obasi zurückgreifen. Bei den Roten sind die unter der Woche geschonten Karim Haggui und Constant Djapka wieder einsatzbereit. Foto: bb
TSG 1899 Hoffenheim: Hildebrandt – Beck, Simunic, compper, Ibertsberger – Carlos Eduardo, Luiz Gustavo, Salikovic – Obasi, Ibisevic, Maicosuel.
Hannover 96: Fromlowitz – Pinto, Schulz, Haggui, Rausch – Rosenthal, Andreasen, Djapka, Elson, Stajner – Kone.