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Landkreis bietet Planung für Radtouren zur LaGa an. (Foto: pixabay)

Alle Radwege führen zur Landesgartenschau

Was sind die besten Radwege zur Landesgartenschau? Das haben wir von Ferdinand Teepe erfahren , der Fachmann im Landkreis Schaumburg, wenn es um das Radwegenetz geht. Denn aktuell modernisiert der Landkreis Schaumburg das gesamte Radleitsystem, was den Besuchern der Landesgartenschau zugutekommt. Ein Großteil der Schilderstandorte wurde bereits angepasst.
In voller Blüte - die Zierkirschen auf dem Wall. (Foto: ab)

Kirschblütenfest ein voller Erfolg

Lange Schlangen bildeten sich am Ausgabezelt für Kuchen und Torte auf dem Stadthäger Wall. Zum 15. Mal richteten der Verkehrsverein Stadthagen und Umgebung und der Gartenbauverein das Kirschblütenfest aus. Der Zeitpunkt war goldrichtig gewählt. Die japanischen Zierkirschen standen in voller Blüte und der Wettergott tat ein Übriges. Neben den mehr als 30 selbstgebackenen und gespendeten Kuchen platten und Torten gab es Bockwürste für diejenigen, die es eher herzhaft wünschten. Den Kaffee lieferte der Ratskeller „… zu besonders günstigen Konditionen…“, wie der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Heinz Aumann betonte. Die Alte Polizei unterstützte das Fest erneut mit Hängematten und Spielgeräten. Vor seinem zweiten Kirschblütenfest als Vereinsvorsitzender war Aumann etwas aufgeregt, gab er zu. Er wusste aber auch, dass er sich auf ein bewährtes Team von etwa einem Dutzend „Profis“ verlassen konnte. Der Erlös aus den Verkäufen dient der Erhaltung der Kirschbaumallee, erkläret der Vorsitzende von etwa 350 Vereinsmitgliedern.
Lars Masurek (Stadt Stadthagen) hat wesentlich an der Erstellung der Förderrichtlinie gearbeitet. (Foto: ab)

Rat beschließt Neuauflage des Stadt.Fonds

Mit einem Gesamtvolumen von 50.000 Euro wird der bisher vom Land geförderte „Stadt.Fonds“ ab dem 1. Mai 2026 mit einem neuen Konzept fortgeführt. Sowohl die Rot/Grüne-Fraktion, wie auch die CDU, betonten ihre Zustimmung zu der Vorlage und bedankten sich bei der eingesetzten Arbeitsgruppe und der Wirtschaftsförderung der Stadt für die geleistete Arbeit. Mit zwei Enthaltungen aus den Reihen der FDP wurde der Beschluss zur Fortführung gefasst. Norbert Kunze (FDP) merkte dabei an, dass man seine Erwartungshaltung nicht zu hoch hängen sollte. Skepsis sei angesagt und andere Projekte seien wichtiger. Im Wesentlichen fußt der neue „Stadt.Fonds“ auf dem Einbringen von 25.000 Euro aus Privatkapital. Das ist erfolgt (wir berichteten darüber).
Treffen JagdgenossenschaftSamtgemeinderatWirtschafts- und FinanzausschussAnmeldungen zur IGS Rodenberg möglichNikolausabend und Klosterbesichtigung„Leben, Freude, Farben”Genießen und Gutes tunDienstleistungsabend entfälltSportabzeichen-VerleihungWilde Zeiten für Jungs
Sylvia Brassat und Annika Friedrichs vom Landkreis Schaumburg und Jobcenter Schaumburg stellen klar: „Die allermeisten unserer Klienten arbeiten schon jetzt gut mit und nur ein sehr kleiner Teil bereitet uns Schwierigkeiten!“ (Foto: ste)

Schluss mit Bürgergeld – Hallo Grundsicherung

Das Bürgergeld ist eines der großen Reformprojekte der neuen Bundesregierung. Ab dem 1. Juli wird es in eine strengere „Grundsicherung“ umgewandelt. Geplant sind härtere Sanktionen bei Pflichtverletzungen, eine komplette Streichung bei mehrfachem unentschuldigten Fehlen, ein geringeres Schonvermögen und eine Rückkehr zum früheren Vermittlungsvorrang, das heißt „Arbeit geht vor Weiterbildung“. Die aktuellen Regelsätze bleiben allerdings unverändert für Alleinstehende 563 Euro, volljährige Partner 506 Euro, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 471 Euro Kinder von sechs bis 13 Jahren 390 Euro und Kinder bis fünf Jahren 357 Euro pro Monat. Wir fragten nach bei Annika Friedrichs als Dezernatsleiterin beim Landkreis Schaumburg und Sylvia Brassat, Geschäftsführerin des Jobcenter Schaumburg, welche Auswirkungen das neue Gesetz auf ihre Arbeit haben wird? Bekommt das Jobcenter dadurch tatsächlich mehr Instrumente in die Hand, um die wenigen Totalverweigerer der Bürgergeldbezieher stärker in die Pflicht zu nehmen. Welche Erfahrungen haben sie mit dem bisherigen Modell gemacht und welche Hoffnungen stecken in dem neuen Gesetz. Um den Schlusssatz der beiden Frauen vorwegzunehmen: „Grundsätzlich arbeiten die Leistungsberechtigten schon jetzt sehr gut mit, sind dankbar für die Hilfe. Die öffentliche Wahrnehmung mag anders sein, trügt aber vielfach in diesem Bereich!“ Soll konkret heißen: Nur ein sehr geringer Teil der Leistungsberechtigten muss das schärfere Schwert des 13. Änderungsgesetzes des SGB II fürchten.
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