Schaumburger Wochenblatt
  1. Die Zahl der Anträge für den Stadtrat steigt

    Feuerwehrlogistikzentrum, E-Ladestationen und Breitbandausbau

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    RINTELN (ste). Am 12. September sind die Wählerinnen und Wähler der Stadt Rinteln aufgefordert, ihre kommunalen Vertretungen neu zu wählen. Auch die Frage, wer künftig ins rote Rathaus als Bürgermeisterin einziehen wird, muss dann entschieden werden. Der Wahlkampf hat bereits begonnen. Zu erkennen ist das unter anderem daran, dass die Ratsfraktionen vermehrt Anträge einbringen. Für die CDU beantragte Veit Rauch jetzt, dass die Raumbedarfsermittlung für den Bau eines Logistikzentrums vorangebracht werden sollten: "In völliger Übereinstimmung mit den Fachgutachtern des Feuerwehrbedarfsplans und in Abstimmung mit unserer Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser ist es nunmehr an der Zeit 'Nägeln mit Köpfen' zu machen und hier mit einer Raumbedarfsermittlung für die Bereiche Lager und Hygiene an einem zentralen Standort zu beginnen", so Rauch. Für Dr. Ralf Kirstan von der Fraktion "RI-Rintelner Interessen" ist es die Frage, ob die Abrissgenehmigung des Hauses Scheffler und des Gebäudes der Schaumburger Zeitung dem Rat vorbehalten werden sollte. Zudem soll im Vorfeld die Frage geklärt werden, ob die genannten Gebäude eine ortsbildprägende Bedeutung haben und dazu fordert Dr. Kirstan die Einsetzung eines sachverständige Büros. Zur Begründung führt Dr. Kirstan an, dass selten ein Bauvorhaben wie der massive Baukörper auf dem Gelände der bisherigen Schaumburger Zeitung und des Anwesens Scheffler die Rintelner Bürgerinnen und Bürger so bewegt habe. Die SPD macht gleich mit zwei Anträgen auf sich aufmerksam. Zum einen ist dies der Breitbandausbau und Astrid Teigeler-Tegtmeier fordert daher: Die Stadtwerke werden beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, wie mittelfristig in allen Ortsteilen der Stadt Rinteln Glasfaseranschlüsse mit Gigabitinternet angeboten werden kann. Zum zweiten will die SPD, dass es einen Ausbau von Lademöglichkeiten für E-Automobile und E-Bikes in der Stadt gibt. Ihre Bestandsaufnahme lautet: Es gibt zu wenig und wenn es welche gibt, sind die nicht gut erkennbar! Dabei sollen insbesondere auch die Ortsteile in den Fokus genommen werden.Foto: ste

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