Kolumne: Was ich schon immer einmal sagen wollte
Wir sind in einem Wahlkampf-Jahr. Spätestens im September wird es auch in unserer Region wieder spannend – zumindest teilweise. An diese Stelle hoffe ich, dass meine Chefs nicht unruhig auf ihren Sesseln umher rutschen. Ich hatte vor Zeiten einmal versprochen, die Politik aus meinen Kolumnen herauszulassen. Das bleibt auch so! Das Wortspiel hat sich mir nur einfach aufgedrängt. Da fällt mir ein, hundertprozentig habe ich in der Vergangenheit die Politik doch nicht herausgehalten – ich hatte den Namen des amerikanischen Präsidenten einige Male verwendet – das fällt aber ja eigentlich nicht unter Politik, sondern eher unter … ja, weiß ich auch nicht so richtig. Mir geht der Walkampf nicht aus dem Kopf. Ist ja auch kein Wunder. Seit dem 3. März herrscht an der Ostseeküste Walkampf – Tierschützer, Politiker, Veterinäre, selbsternannte oder sogar nachgewiesene Walspezialisten, Meeresökologen, Wildtierforscher und viele, viele Menschen aus nah und zunehmend auch aus fern, wissen, wie es mit „Timmy“ weitergehen soll. Auf den Namen „Timmy“ hat man sich wohl gemeinhin geeinigt, bestimmte Bevölkerungsgruppen möchten ihn auch gern „Hope“ (dtsch.: Hoffnung) nennen.