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„Montis Mitbewohner” hat das Gewinnerfoto von Kater Monti aus Niedernwöhren im Jahr 2025 geschossen. (Foto: Montis Mitbewohner)

Tag der Katze

Zum Internationalen Tag der Katze am 8. August startet das Schaumburger Wochenblatt einen Fotowettbewerb und die ersten fleißigen Teilnehmenden haben wir schon. Gesucht wird jetzt das schönste Katzenfoto aus dem Landkreis – ob verschmuster Stubentiger oder neugierige Hofkatze, ob jung, ob alt. Teilnehmen können alle Interessierten, wenn sie hier in unserem Verteilergebiet leben. Senden Sie dazu bitte ein ausgewähltes Foto mit dem Namen ihrer Katze (und gern ein paar Sätze zum Tier) an gewinnspiel@schaumburger-wochenblatt.de.
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Nadja-Elena von Storch ist die neue Pastorin der St. Nikolai Kirche. (Foto: ste)

Sommerweihnacht in St. Nikolai

Ein Hauch von Weihnachten mitten im Sommer: Die St.-Nikolai-Kirche in Rinteln war voller Leben, als die Gemeinde den Aufstellungsgottesdienst ihrer neuen Pastorin Nadja-Elena von Storch feierte. Die historischen Mauern schienen die Hitze der letzten Tage zu speichern und verwandelten den Gottesdienst in eine warme Einladung an alle Anwesenden. Mit feierlichem Orgelklang von Kantorin Daniela Brinkmann zog Nadja-Elena von Storch gemeinsam mit dem Kirchenvorstand in das Gotteshaus ein. Die dicken Kalkmauern riefen die sommerliche Wärme in Erinnerung, doch vor allem war es die menschliche Wärme, die den Moment prägte. Harald Scheibe, der Vorsitzende des Kirchenvorstands, zeigte sich sichtlich bewegt: „Ja, ist denn schon Weihnachten?“ Ein Lächeln huschte über seine Lippen; er wünschte sich, dass ein solcher Empfang öfter in St. Nikolai erlebt werde. Die tiefe Verbundenheit der Gemeinde begleitete den gesamten Festgottesdienst. Bereits in den vorherigen Beratungen hatte der Kirchenvorstand einstimmig Nadja-Elena von Storch als Nachfolgerin von Pastor Dr. Mosig vorgesehen. Die erfahrene Seelsorgerin kommt aus Barkhausen und richtet nun ihren Blick auf Rinteln. In ihrer nachdenklich-intensiven Einführungspredigt stellte Pastorin von Storch das Abendmahl in den Mittelpunkt. Sie zog Parallelen zu unseren alltäglichen Festen und Einladungen, bei denen oft auch ein unsichtbarer Gast dabei ist. In einer Welt voller Überfluss rief sie zur Besinnung auf: Christus suche nicht nach unseren Fehlern, sondern sehe uns mit liebevollen Augen an – als denjenigen, der uns erschaffen hat. Er stille den wahren Hunger der Seele in einer Gesellschaft, die oft satt ist. Nach dem Segen verließ die Gemeinde den Gottesdienst nicht sofort. In einer gemütlichen, zugewandten Runde bot sich Raum für Gespräche und persönliche Fragen an die neue Pastorin. Formell geht der Weg nun weiter: Bis nächsten Samstag steht der kirchenüblichen Fristlauf offen, um etwaige Einsprüche gegen die Ernennung beim Kirchenvorstand einzureichen. Anschließend wird die Landeskirche Hannover der Ernennung endgültig zustimmen und der offizielle Schritt in die nächste Glaubensphase besiegelt.
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