Schaumburger Wochenblatt
  1. Viel Platz für bis zu 30 Kinder

    Lauenauer Krippe geht am 1. September in Betrieb

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    LAUENAU (al). Die Zufahrt ist fertig, und auch der Parkplatz benutzbar. Doch in dem Gebäude mit den zwei markanten Giebeln haben momentan noch die Handwerker das Sagen. Aber nicht mehr lange: In Kürze ist die neue Krippe der Samtgemeinde Rodenberg in der Lauenauer Gartenstraße fertig. Ab 1. September können hier bis zu 30 Kleinkinder betreut werden. Jetzt stellten die künftige Leiterin Claudia Bönecke und Bauamtsmitarbeiterin Sandra Doering die Einrichtung vor. Das Gebäude entspricht fast exakt dem kürzlich eingeweihten gleichartigen Gebäude in der Rodenberger Deisterstraße. Beide hatten zwar die Krippe in der Rodenberger Siedlung Leimkaute zum Vorbild. Die dort gewonnenen weniger guten Erfahrungen wurden jedoch verbessert. So besitzt die Lichtkuppel im großen Flurbereich von vornherein eine Beschattung und lässt sich öffnen. Der Flur mit seinen bodentiefen Glaselementen wurde etwas breiter angelegt; Nischen nehmen die Garderobe der kleinen Gäste auf. Platz ist für eine Vormittagsgruppe, die auf Wunsch bis 14 Uhr ausgedehnt werden kann, sowie für eine Ganztagsbetreuung. Für diese steht natürlich auch ein Schlafraum zur Verfügung. Ergänzt wird das Haus um ein großes Freigelände samt Pergola und Spielplatz. Claudia Bönecke, selbst Mutter von drei Kindern zwischen vier und elf Jahren, freut sich schon auf ihre neue Aufgabe. Die gelernte Fachwirtin für Kita-Management und ergänzter Fortbildung als Fachkraft für Krippenpädagogik wohnt seit längerem Auslandsaufenthalt seit fünf Jahren wieder in Lauenau. Zusammen mit bis zu sieben weiteren Kolleginnen kann sie maximal 30 Kinder betreuen. Momentan liegen bereits 23 Anmeldungen vor. Weitere Interessierte können sich über die Internetplattform "Little Bird" registrieren lassen. Als eine der ersten Vorhaben nach dem Betriebsbeginn hat sich die 39-Jährige vorgenommen, gemeinsam mit Kolleginnen und Eltern einen Namen für die Krippe zu finden. Der Verweis auf den Standort Gartenstraße wäre ihr doch etwas zu wenig. Wie Sandra Doering auf Anfrage verriet, war die neue Krippe mit 1,3 Millionen Euro kalkuliert worden. "Aber das wird wohl nicht reichen", nahm sie an. Der Politik soll demnächst die genaue Abrechnung des Projekts vorgelegt werden. Foto: al

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