Die Samtgemeinde Rodenberg verstärkt ihr Ordnungsamt personell und kündigt zugleich eine schrittweise Intensivierung der Parkraumüberwachung an. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Verkehrsraum zu verbessern und insbesondere gefährliche Parksituationen zu vermeiden.
Zum 1. Februar hat Dennis Klingenhagen seine Tätigkeit im Außendienst des Ordnungsamtes begonnen,“ berichtet Ordnungsamtsleiterin Carmen Sobeck. Dennis Klingenhagen war bereits in vergleichbarer Funktion tätig und bringt entsprechende Erfahrung mit.
In den kommenden Wochen werde er zunächst im gesamten Gebiet der Samtgemeinde Rodenberg unterwegs sein, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. „In dieser Einführungsphase werden wir an Fahrzeugen, die nicht ordnungsgemäß abgestellt sind, zunächst freundliche Hinweis- und Verwarn-Zettel anbringen“, so Carmen Sobeck weiter. Diese Hinweise dienen der Information und weisen darauf hin, dass ab dem folgenden Monat der Parkraum verstärkt kontrolliert wird und dann auch kostenpflichtige Verwarnungen („Knöllchen“) ausgesprochen werden. Die Notwendigkeit der Kontrollen ergebe sich aus einer zunehmenden Zahl von Bürgerbeschwerden über zugeparkte Gehwege, blockierte Rettungszufahrten und unübersichtliche Verkehrssituationen. Ziel sei ein faires Miteinander und die Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmenden, so die Samtgemeindeverwaltung per Pressemeldung.
Dazu erklärt Dennis Klingenhagen: „Mir ist wichtig, zunächst das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und Verständnis für die Regeln zu schaffen. Ich freue mich darauf, für die Samtgemeinde Rodenberg tätig zu sein und meinen Beitrag zu mehr Ordnung und Sicherheit zu leisten.“ Zu den künftigen Aufgaben des Außendienstes gehören die Überwachung von Halt- und Parkverboten sowie zeitlich begrenzten Parkflächen, die Freihaltung von Rettungswegen und Feuerwehrzufahrten, den Schutz von Behindertenparkplätzen und die Kontrolle gefährlicher Haltestellen- und Engstellenbereiche. Nicht ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge können – sofern dies aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich ist – versetzt oder abgeschleppt werden.
Die Samtgemeinde bittet alle Verkehrsteilnehmenden, beim Parken besonders auf die Beschilderung zu achten und Rücksicht auf Rettungs- und Einsatzwege zu nehmen. Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf betonte: „Es geht uns nicht darum, möglichst viele Bußgelder zu erheben. Unser Ziel ist es, gefährliche Situationen zu verhindern und den Verkehrsfluss sowie die Erreichbarkeit für Rettungskräfte sicherzustellen.“ Die Samtgemeinde Rodenberg setze damit bewusst auf einen transparenten und bürgernahen Einstieg in die verstärkte Parkraumüberwachung und hoffe auf die Unterstützung und das Verständnis der Bevölkerung.
Foto: Samtgemeinde Rodenberg