Schaumburger Wochenblatt
  1. Jetzt auch Jugendliche im Fokus

    Jugendförderungskonzept beschlossen / Disco-Bus und Party-Garten in Prüfung

    Dieser Eintrag wird bereitsgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). Heinrich F.W. Sasse von der WGS selbst ist nicht gerade mehr als "Jugendlicher" zu bezeichnen, aber die Belange der Jugendlichen liegen ihm seit Jahren am Herzen. Bereits bei der Einrichtung des Skaterparks an der Kreissporthalle hatte er sich ins Zeug gelegt, jetzt machte er mit seinem Antrag auf "Förderung der Zukunftsperspektiven und Belange der Rintelner Jugendlichen und jungen Erwachsenen" erneut einen Vorstoß, um junge Menschen noch stärker an die Stadt und ihre Möglichkeiten zu binden. Sasse lobte insbesondere Bürgermeister Thomas Priemer, der sofort "...auf den Zug aufgesprungen" sei. Schon lange kümmere sich die Stadt mit der Stadtjugendpflege um junge Leute, doch deren Ansprüche haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Dieser dynamischen Entwicklung müsse sich Rinteln stellen und dabei die Jugendlichen mit einbeziehen: "Denn die sind Experten in eigener Sache", so Sasse. Christoph Ochs von den Grünen ging mit Sasse konform, doch seien nach einem aufgestellten Papier-Konzept jetzt auch kreative Lösungen notwendig: "Besonders brauchen wir die Schwarmintelligenz der jungen Leute!" Ochs wiederholte sein Anliegen, einen sogenannten "Party-Garten" zu prüfen, der jungen Menschen und Familien für Feierlichkeiten gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden könnte. Freude über den Sinneswandel in der WGS zeigte Anna-Lena Tegtmeier. Die hatte 2017 bereits zusammen mit Patrick Zerbst Ideen in den Rat eingebracht, um Jugendlichen mehr Möglichkeiten in der Stadt zu bieten: "Das wurde damals als arrogant von Dr. Gert Armin Neuhäuser abgetan", so Tegtmeier. Die Stadt will nun die von Stadtjugendpfleger Sebastian Beck und Jugendlichen im Konzept aufgeschriebenen Maßnahmen Stück für Stück umsetzen, dabei das Jugendförvvderkonzept weiter anpassen, die Entgeltordnung der Stadtbücherei verändern, damit Studenten und junge Menschen kostenfrei an Bücher kommen, einen Disco-Bus von Oktober bis April zu den Discos in Minden und Herford prüfen und außerdem Möglichkeiten für einen Party-Garten ausloten. Foto: ste

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an