Schaumburger Wochenblatt
  1. Durstlöscher Nummer eins: W...

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    Durstlöscher Nummer
eins: Wasser Besonders in den wärmeren Tagen genügend trinken Rinteln. Durst ist schlimmer als Heimweh", das Buch von Lucy Fricke handelt zwar nicht von Durst und dem besten Durstlöscher "Wasser", aber die Aussage des Titels hat es in sich. Maximal vier Tage kann ein Mensch ohne Trinken überleben, bis zu 60 Tage ohne etwas zu essen. Der Grund dafür: Etwa 70 Prozent des Körpers bestehen aus Wasser. Da ist es nur nachvollziehbar, dass das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, dem Körper jeden Tag ausreichend Wasser zuzuführen. Das gilt insbesondere bei Hitze. Über die Nieren und durch den Schweiß geht dem Körper viel Wasser verloren und das muss ersetzt werden. Denn die einfache Formel für ein gesundes Leben lautet: Wer nicht genug trinkt, wird krank! Dies kann zu gesundheitlichen Einschränkungen führen, wie wissenschaftliche Studien mehrfach nachgewiesen haben. Allgemeine Schwäche, Konzentrationslosigkeit, Verwirrtheit, Gewichtsverlust, Verstopfung bis hin zu Blutdruckschwankungen und schlimmstenfalls einer Austrocknung des Körpers drohen bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr. Das Problem: Trinkt man zu wenig, verdickt sich das Blut und dadurch kann sich auch das Schlaganfallrisiko erhöhen. Denn ein Mensch verdunstet pro Tag auch ohne sportliche Anstrengung durchschnittlich zweieinhalb Liter, die dem Körper wieder zugeführt werden müssen. Am besten geht das mit Wasser. Mineralwässer bieten als kalorienfreie Flüssigkeitszufuhr außerdem eine Fülle an Mineralstoffen für den Körper. Ihr Geschmack unterscheidet sich durch die Inhaltsstoffe. Da ist zum einen das durch kalkhaltige Schichten gegangene Hydrogencarbonat-Wasser mit einem eher neutralen Geschmack, das Chlorid-Wasser aus unterirdischen Quellen mit Salzvorkommen, dass einen hohen Natriumgehalt aufweist und leicht salzig schmeckt und das Sulfat-Wasser aus gipshaltigen Böden, das leicht süsslich bis bitter schmeckt. Quellwasser stammt - wie der Name schon sagt - aus einer unterirdischen Quelle und muss am Quellort abgefüllt sein, Tafelwasser kann aus verschiedenen Wässern bestehen und sogar Leitungswasser plus Kohlensäure sein. Wer ein wenig mehr Geschmack braucht, um die Menge an Flüssigkeit zu sich zu nehmen, kann Wasser mit Säften zu Schorlen mischen. Das schmeckt nicht nur gut, das liefert zudem auch noch Vitamine. Das Internet ist voll von Ratgebern und ein zentrales Thema dabei ist stets: "Trinken!" Zellen brauchen Wasser, um Schadstoffe aus dem Körper heraus zu transportieren, die Gelenke und besonders auch die Bandscheiben brauchen Wasser, um ein Reiben der Knochen aufeinander zu verhindern, die Haut braucht Wasser und zwar von innen, das Blut braucht Flüssigkeit, um gut zirkulieren zu können, die Lunge braucht Wasser, um die empfindlichen Zellen feucht zu halten, Nieren und Leber wollen "gespült" werden, das Gehirn besteht zu 95 Prozent aus Wasser und auch Augen, Muskeln und Stoffwechsel sind auf ausreichend Flüssigkeit angewiesen. Kinder müssen besonders viel Flüssigkeit zu sich nehmen, denn ihr Wasseranteil des Körpers ist noch höher als bei Erwachsenen. Die sollten bei "Normaltemperatur", etwa zweieinhalb Liter täglich zu sich nehmen. Bei Kindern schwanken die Empfehlungen je nach Alter von knapp einem bis zu eineinhalb Litern. Inbegriffen sind dabei natürlich auch Tee oder andere Getränke sowie das Wasser in der Nahrung. Treibt man aktiv Sport, dann erhöht sich die Flüssigkeitsmenge noch. (ste)

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