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Das Susanne Spitzmüller Quintet.  (Foto: privat)

Hut-Konzert: Ein Abend voller Jazz und Pop

Das Susanne Spitzmüller Quintet wird am Sonntag, 2. Juni, ab 18 Uhr zu einem unvergesslichen Abend im Schloss Baum in Bückeburg zu Gast sein. Sängerin Susanne Spitzmüller und ihr Quintett taucht ein in die Welt von Jazz- und Popstandards, die nicht nur Geschichten erzählen, sondern auch selbst ein Stück Musikgeschichte sind. An dem Abend werden Evergreens in individuellen Interpretationen neu aufleben. Das romantische Ambiente des Schlosses Baum und die besondere instrumentale Besetzung der Band schaffen dabei eine besondere Atmosphäre. Das Quintet spielt in folgender Besetzung: Susanne Spitzmüller, Gesang Antek Prante, Akkordeon, E-Piano & Hammond-Orgel Humpy Niehus, Gitarre Ortwin Evers, Saxophon & Flöte Tony Young, Schlagzeug. Der Eintritt ist frei, dafür wird der Hut für Spenden rumgehen.
Termin. (Foto: placeholder)

Christlicher Sender stellt sich vor

Der christliche Sender radio horeb wird sich am Samstag, 8. Juni, in der Fußgängerzone von Bückeburg vorstellen. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr wird ein Team des Senders katholischer Prägung sein Angebot vorstellen. Dazu gehört neben dem bundesweit empfangbaren Programms auch ein Podcast. Ins Leben gerufen wurde radio horeb 1996 und war 2011 er als einer der ersten Sender Deutschlands digital am Start. „Radio Horeb ist seit seiner Gründung für immer mehr Menschen eine unverzichtbare Quelle geistlicher Nahrung geworden, die andernorts oft versiegt”, sagt Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher: „Wenn wir spirituell wachsen wollen, brauchen wir diesen Input mehr denn je. Gerade heute zeigt sich, wie vorausschauend es war, vor mehr als 25 Jahren einen christlich geprägten privaten Hörfunksender in Deutschland zu gründen, der sich am Leben der katholischen Kirche orientiert.”
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Omas gegen Rechts flankierten die Veranstaltung der parten „dieBasis”. (Foto: privat)

Omas gegen Rechts stellen sich gegen Querdenker

Die Partei „dieBasis“ hatte am vergangenen Wochenende eine Demo in Bückeburg angemeldet, um gegen die neuen Regeln der WHO (Weltgesundheitsorganisation der UNO) zu protestieren. Flankiert wurde die Veranstaltung durch die Gruppierung Omas gegen Rechts: “Die Omas gegen Rechts Schaumburg stehen seit dem Aufkommen der Corona-Leugner-Szene und deren Fortsetzung in diversen Verschwörungstheorien jeden Montag in Bückeburg und Stadthagen, um die Bürger mit Fakten mitzunehmen und ihnen die Angst vor diesen Verschwörungstheoretikern und Demokratiegegner zu nehmen,” erläutert Gabi Sosnitza von den OGR Schaumburg. “Die Partei ‘dieBasis’ ist seit der Corona-Pandemie als Sammelbecken von Querdenkern, Coronaleugnern, Antisemiten und Verschwörungsanhängern bekannt”, so die Veranstalter der Gegendemonstration. “Offen werden krude Thesen über die Pandemie, Lügen und Hetze verbreitet, diverse Mitglieder der Basis stehen rechtsradikalen Organisationen nahe. AfD Thesen werden häufig unterstützt,” informieren die Veranstalter der Gegendemonstration. Dem breit gestreuten Aufruf zur Demonstration sind allerdings deutlich weniger Menschen gefolgt als von den Veranstaltern angemeldet waren. Als Redner trat auch der von den Freien Wählern nominierte Kandidat für das Europaparlament, Anthony-Robert Lee aus Rinteln auf. Die Berliner Politiker bezeichnete er als Psychopathen und bediente als „überqualifizierter Kommunalpolitiker“ die Thesen, dass Lobbyisten und NGOs die Regierung beherrschen würden. Zur Gegendemonstration hatte die Initiative Omas gegen Rechts (OGR) aufgerufen und wurde dabei von „Schaumburger-Vereine-für-Demokratie“ und „Bad Nenndorf ist bunt“ unterstützt. Die Initiative Omas gegen Rechts wurde vor kurzem mit dem Aachener Friedenspreis 2024 für ihr Engagement gegen rechtsextreme und faschistische Entwicklungen ausgezeichnet. Die Redner wiesen auf die Gefahren der Verschwörungs-Hetzer hin. Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus seien Gefahren für eine offene und pluralistische Gesellschaft, wurde dabei bekräftigt. Jürgen Uebel (Bad Nenndorf ist bunt) berichtete über die erfolgreiche Auseinandersetzung der demokratischen Bürger mit den früheren Nazi-Aufmärschen in Bad Nenndorf. Eberhard Greuel vom MEC - Modelleisenbahner Verein aus Stadthagen erinnerte an die schwere Vergangenheit der Reichsbahn, die den Hass der Nazis gegen Juden und viele anderen Menschengruppen mit Transporten in die Vernichtungslager unterstützte. Dr. Kirsten Bliefernicht von den OGR gab einen Überblick über die tatsächlichen Aufgaben und Erfolge der WHO. Sie erinnerte daran, dass Menschheits-Geiseln wie Pocken und Kinderlähmung dank der Arbeit der WHO als ausgestorben gelten, dass enorme Erfolge bei der gesundheitlichen Entwicklung in weiten Teilen der Welt nur durch diese UNO-Organisation möglich geworden sind. “Die von der Kleinpartei „dieBasis“ publizierten Zitate in Bezug auf die geplanten Maßnahmen zur weltweiten Pandemiebekämpfung sind reißerisch und aus dem Zusammenhang gerissen. Jedes Land auf der Welt bleibt für die Umsetzung von WHO Empfehlungen selbst verantwortlich,” erläuterte Bliefernicht. Die beiden Demonstrationen wurden durch die Polizei vor Ort geschützt. Außer einigen verbalen Auseinandersetzungen, die auch bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurden, verlief die Kundgebungen friedlich.
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