Schaumburger Wochenblatt
  1. Noch mehr Gegenwind in Hülsede

    Zehn Kandidaten der Wählergruppe für den Gemeinderat

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    HÜLSEDE (al). Die Wählergruppe "Hülseder Gegenwind (HGW)" will deutlich gestärkt aus der bevorstehenden Gemeinderatswahl hervorgehen. Zehn Bewerber hat der bisherige Fraktionssprecher Egbert Gelfert in allen drei Ortsteilen gefunden. Der "Gegenwind" hatte sich 2015 während der Diskussion um mögliche "Monsterräder" am Süntelrand gegründet. Bei der Kommunalwahl im Jahr darauf errang die Gruppe mit Gelfert und Martin Höhle gleich zwei Mandate im elfköpfigen Rat. Nun macht sie sich Hoffnungen auf einen noch größeren Einfluss. Soweit bisher bekannt, stellt sie die umfangreichste Liste. Gelfert bedauert, dass einige Mitglieder der ersten Stunde nicht mehr dabei sind. Einige hätten den Wohnort gewechselt; andere wollten jüngeren Interessierten Platz machen. "Aber alle bleiben Mitglieder unserer Wählergruppe", freut sich Gelfert. Er ist wiederum Spitzenkandidat und reflektiert wohl auch auf das Amt des Bürgermeisters. Die seit zehn Jahren amtierende Marion Passuth (SPD) hat ihren Rückzug aus der Kommunalpolitik angekündigt. Auf den weiteren Rängen folgen Höhle, Christian Kutschera, Susanne Ritters (Schmarrie), Susanne Mesenbrink (Meinsen), Kai Mordaschewitz, Uwe Reisser, Christian Bruns, Anne Pernice (Schmarrie) und Thomas Meierkordt. Die Verhinderung von "Monsterwindrädern" steht auf der HGW-Agenda weiterhin ganz oben an. "Wir sind das Original", verweist Gelfert auf die damalige erfolgreiche Protestwelle, die die Investoren zum Rückzug veranlasst hatten, und die auch dem geplanten Vorrangstandort der Stadt Bad Münder nahe Eimbeckhausen gelten. Zudem will die Gruppe auf äußerst sparsame Haushaltsführung drängen, Steuererhöhungen verhindern, Einsparpotenziale finden und alle Ausgaben kritisch hinterfragen. Als Wahlziel sieht er eine weitere Dorfentwicklung mit Neubaugebieten und gleichzeitiger Verschönerung der Ortskerne. Noch immer hadert die Gruppe mit dem von der Mehrheit des Rates beschlossenen Ausbau von Dunkle Straße und Schulstraße. Ihr läge weiterhin kein Plan vor, wie nun der endgültige Zustand der Fahrbahnen einschließlich seiner Nebenanlagen aussehen soll. In dieser Frage habe es an "Bürgernähe und Transparenz" gemangelt, auf die die Gruppe in der kommenden Wahlperiode besonders pochen will. Foto: al

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