Schaumburger Wochenblatt
  1. AWO fordert Unterstützung von Rentnern

    Antrag auf Ausweitung des Energie-Entlastungspakets

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    Der Kreisverband Schaumburg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat auf seiner Kreiskonferenz einen Antrag beschlossen, der fordert, auch Rentner in das Energieentlastungpaket des Bundes einzubeziehen. Es gelte, hier ein wichtige Lücke zu schließen, so die Argumentation des Kreisverbands-Vorstandes um den Vorsitzenden Heinz-Gerhard Schöttelndreier. Der Vorsitzende verwies in seinen Beiträgen während der Versammlung im Schmiedegasthaus Gehrke in Riepen auf die vielfältigen Belastungen, welche gerade die Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen in der Krise treffen würden. Sie würden überproportional unter Inflation und den Folgen des Ukraine-Krieges leiden. Aufgabe der AWO müsse hier das Eintreten für die Interessenwahrnehmung der "kleinen Leute" sein, so Schöttelndreier. Das Energieentlastungspaket sei grundsätzlich zu befürworten, wie der AWO-Kreisverband formuliert. Werde hier doch tatsächlich eine Unterstützung geleistet, von der vor allem Gering- und Normalverdiener profitieren würden. "Es kommt zu einer deutlichen Entlastung für viele Menschen, es ist jedoch scharf zu kritisieren, dass Rentner davon ausgenommen sind, obwohl sie natürlich von den Teuerungen der letzten Monate ebenso betroffen sind", so Schöttelndreier. Der überwiegende Teil der Rentner werde ausgeschlossen. Der Antrag an den AWO-Bundesverband forderte also, darauf hinzuwirken, dass auch die Rentner in das Entlastungspaket einbezogen werden. Er wurde einstimmig beschlossen. Gerade in Krisenzeiten sei das Wirken der AWO besonders wichtig, so Schöttelndreier. Der Vorsitzende erklärte, dass Niedersachsen bei der Eindämmung der Corona-Pandemie "beharrlich den fachlich richtigen Kurs" gehalten habe. Zudem nahm er Stellung zur vielfachen Kritik am Handeln der Bundesregierung in Bezug auf den "mörderischen Angriffskrieg auf die Ukraine". Die Regierung verfolge einen besonnenen Kurs, der der schwierigen Lage angemessen sei. Die Position der AWO müsse sein, bei aller Betroffenheit über den Krieg, "in Regierung und Bundestag zu vertrauen, dass das Risiko Kriegspartei zu werden, so klein wie möglich gehalten wird", so Schöttelndreier. Er dankte den Delegierten für ihr Engagement in den vergangenen beiden Jahren: "Ihr habt durch Mitgliedschaft, Präsenz und solidarische Treue sowie mit aktivem Wirken eurem Umfeld ein soziales Gesicht gegeben." Foto: bb

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