Schaumburger Wochenblatt
  1. Ein Kritiker der Fusion schlägt "Scha-De" als neuen Namen vor

    Wehren entschließen sich für eine harte Fusion statt weicher Kooperation

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    SCHAUMBURG (ste). Ob es nun ein Witzbold oder tatsächlich ein Kritiker der Fusion der beiden Ortswehren Schaumburg und Deckbergen war, der als neuen Namen "Scha-De" vorschlug, das blieb Ralf Bredemeiers Geheimnis. Der Ortsbrandmeister aus Deckbergen hatte zusammen mit Sascha Meier als Ortsbrandmeister Schaumburg zu einer Mitgliederversammlung beider Wehren gebeten, bei der es vorrangig um die Namensfindung für die Wehr nach der vollzogenen Fusion ging. Zu einer harten Fusion statt weichen Kooperation hatten sich beide Wehren in getrennten Versammlungen am 25. August in Deckbergen und 13. Oktober in Schaumburg entschieden und bevor die geheime Abstimmung über den Namen startete, gaben die beiden Ortsbrandmeister noch einmal den Sachstand des Neubauprojektes Preis. Ihre kurze Message: "Es geht voran!" In der 10. Kalenderwoche soll das Haus bezugsfertig sein. Ulrich Kipp und Claudia Bodenstedt von der Stadt Rinteln versicherten ihre Unterstützung bei vielen Fragen, die mit einer Fusion von zwei Wehren zusammenhängen. Immerhin, so Kipp, seien beide Wehren über 80 Jahre alt. Und Stadtbrandmeister Friedel Garbe mahnte: "Feuerwehrhäuser und Fahrzeuge können wir bauen und kaufen, Kameradschaft muss gelebt werden!" Die Fusion soll zum 1. Juni diesen Jahres vollzogen sein, bis dahin ist noch viel Arbeit zu bewältigen. Dazu hat sich ein Führungskreis beider Wehren gegründet, die unter anderem Fragen klären wie den Fortbestand der Kinderfeuerwehren, der Altersabteilung, der Frauengruppe und der Jugendfeuerwehr. Die klaren taktischen Strukturen der dann mit mehr als 50 Aktiven sehr starken und schlagkräftigen Wehr müssen erarbeitet werden. In geheimer Abstimmung mussten sich die Aktiven der Wehren dann entscheiden zwischen "Deckbergen-Schaumburg", "Schaumburg-Deckbergen", "Unter der Burg", "Ostendorf" oder "Unter der Schaumburg". Und obwohl Alt-Stadtbrandmeister Rudi Skoruppa noch einmal versuchte, die beiden Namen Deckbergen und Schaumburg auch künftig im Wehrnamen zu erhalten, fiel die Entscheidung mit 20 Stimmen für "Unter der Schaumburg" eindeutig aus. Foto: ste

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