Schaumburger Wochenblatt
  1. Hühner auf dem Lauenauer Schulhof

    Lehrreiche Begleitung für den Unterricht / Frische Eier gibt es zum gesunden Frühstück

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    LAUENAU (al). Das eher als großer Abenteuerspielplatz anzusehende Gelände rund um die Lauenauer Albert-Schweitzer-Schule ist derzeit etwas eingeschränkt. Arbeiten haben begonnen, um mithilfe eines weiteren Ausgangs den Brandschutz zu verbessern. Und dann waren noch für zwei Wochen ein Dutzend Hühner da. Sie bereicherten den Unterricht in vier Klassen. "Wir wollen den Kindern zeigen, wo das Ei herkommt", begründet Claudia Rocholl ihr Engagement. Die Landwirtin vom Hof Reese in Beckedorf hatte ihr kleines "Hühnermobil" geparkt, in dem elf Hühner und Hahn "Eddy" leben und diese Behausung natürlich auch verlassen können. Rocholl, die auch als Bauernhof-Pädagogin ausgebildet ist, erklärte den Kindern die täglichen Pflichten rund um die Tiere. Die Schüler sammelten die Eier ein, fütterten die gackernde Herde und gaben ihnen frisches Wasser. Das Federvieh dankte es ihnen: Bereitwillig ließen sich zumindest die Hennen auch auf den Arm nehmen. Die Hühneraktion ist Teilaspekt eines von den Landfrauen und dem Landvolk gemeinsam propagierten Projekts "Vom Erzeuger bis zur Ladentheke". Um diese Transparenz zu schaffen, müsse schon bei den Kindern begonnen werden, ist die Beckedorferin überzeugt. Der erzieherische Aspekt, den das Hühnermobil für Tage den Schulkindern vermittelte, galt auch der notwendigen Pflege der pickenden Schar. "In vielen Familien gibt es doch keine Nutztiere mehr wie das früher der Fall war", betonte Lehrerin Linda Hesse. So nebenbei war das Hühnermobil auch eine Bereicherung des wöchentlichen Schlemmi-Frühstücks an der Schule. Von den gesammelten Eiern gab es Rührei für die Klassen, die die kleine Herde betreut hatten. Foto: al

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