Schaumburger Wochenblatt
  1. Respekt und Toleranz erlernen und erleben

    Projektwoche mit ganz herausragenden Ergebnissen / "Weißer Ring" begleitet Schülerinnen und Schüler

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    RINTELN (ste). Am Standort der IGS am Kollegienplatz wird mit Schaufel und Hacke gearbeitet, Rindenmulch wird auf eine neue Kommunikationsfläche an einem grün-rot gestrichenen Bauwagen aufgebracht, Metallpfähle werden gestrichen, der Schulhof von Dreck und Unkraut befreit, überall wird gewerkelt und verschönt, in der Küche wird vegetarisch gekocht und alles für ein fleischfreies Grillvergnügen vorbereitet, in der Sporthalle werden Stühle und Matten für das Polizeiorchester aufgebaut und in vielen Klassenzimmern herrscht rege Betriebsamkeit, um das Wochenprojekt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Unter der Überschrift "Respekt und Toleranz" hatten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang in verschiedenen Projektgruppen miteinander gearbeitet und immer ging es dabei um gegenseitige Rücksichtnahme, Einhaltung von Verhaltensregeln, Fairness, Respekt vor dem "Anderssein" und Toleranz gegenüber anderen und anderen Meinungen. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem vom Präventionsrat der Stadt Rinteln und dem "Weißen Ring", mit dabei auch das Polizeiorchester Niedersachsen mit der Geschichte über "Namene", einem schwarzen Mädchen, das körperliche und seelische Gewalt erleben muss. Das Orchester stellte dabei nicht nur die Geschichte des Mädchens mit musikalischer Begleitung vor, in verschiedenen Gruppen wurde auch über rechtliche Folgen bei Verstößen gegen das "Recht am eigenen Bild" oder bei Mobbing im Internet gesprochen. Für einige der Kinder eine bewegende Geschichte, denn Ausgrenzung, Hohn und Spott müssen nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund und anderen Hautfarben über sich ergehen lassen, auch andere körperliche Merkmale sind oft ausschlaggebend für ein schlechtes "Standing" in der Schule. Die Teilnehmer der Projektwoche stellten dann ihre Ergebnisse vor und luden dabei auch zum Ausprobieren aus. Birgit Kaiser-Steding beispielsweise hatte sich mit ihrer Gruppe den Peeling-Produkten mit Kunststoffpartikeln angenommen und stellte Alternativen mit Salz und Zucker als Schleifpartikel vor. Foto: ste

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