Schaumburger Wochenblatt
  1. Unsere Stadt soll (noch) schöner werden

    Der Verschönerungsverein Rinteln sucht junge Mitglieder für frische Ideen und den Fortbestand der guten Arbeit

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    RINTELN (ste). "Wo bleiben die jungen Mitglieder?" Marco Vogt beklagte als Vorsitzenden des Verschönerungsverein Rinteln auf der Jahreshauptversammlung den Mitgliederschwund durch Austritte und durch den hohen Altersdurchschnitt und regte eine aktive Mitgliederwerbung an. Das konnte die Leistungen des Vereins jedoch nicht überschatten, denn agil ist der VVR trotz seines hohen Durchschnittsalters, oder gerade deswegen. Denn die seit Jahren als Motor bei den Veranstaltungen Tätigen sind auch weiterhin immer dabei, wenn der Verein nach Unterstützung ruft. Beispiel Klippenturmfest: Das findet in diesem Jahr am 12. Mai (Muttertag) statt und Jahr für Jahr steht eine starke VVR-Mannschaft hinter der Traditionsveranstaltung. Nach dem Wetterfiasko im letzten Jahr hofft man in diesem Jahr wieder auf eine Rekordbeteiligung der Besucher. Beispiel Blumenschmuckwettbewerb: Die engagierte Jury bewertet fast 80 Vorgärten, Balkonbepflanzungen und Blumenschmuck in der Innenstadt und konnte auch letztes Jahr wieder 21 Preise vergeben. Natürlich ist die Mannschaft auch in diesem Jahr wieder unterwegs. Und weitere Projekte betreut der Verein durchgängig, so zum Beispiel die Wanderwegebeschilderung durch Ewald Steding, die Weihnachtskerze am Klippenturm (die durch einen gebrochenen Stahlträger eine umfassende Sanierung benötigte), Hinweistafeln wie "Bombecks Eck" unterhalb der Weserbrücke oder die Städtepartnerschafts-Stelen. Auch für dieses Jahr hat der VVR wieder viele Baustellen. So sollen Sitzbänke aufgearbeitet werden, Relax-Sitzbänke wünscht sich der Verein am "Alten Hafen", der Glasbläserbrunnen soll endlich störungsfrei und gut beleuchtet laufen und teilnehmen will der VVR auf Initiative von Marion Steding auch bei der Bürgerbeteiligung für die Neuauflage der Innenstadtsatzung. Steding kritisierte, dass der Verein nicht zur Entwurfsfassung der Satzung geladen war, denn einige der in der neuen Satzung geplanten Punkte könnten "...nicht im Sinne des Verschönerungsvereins sein!" Ulli Goebel beantragte, dass sich der Verein mit dem Eigentümer des alten Postgebäudes in Verbindung setzt und eine Inbetriebnahme der alten Uhr am Eingang prüft. "Eine Uhr, die nicht die richtige Zeit anzeigt, ist eine Stand-Uhr", so Goebel. Gute Zahlen hatte Karl-Heinz Stahlhut, der sich als Webmaster um die Homepage und die sozialen Medien kümmert. Seit 2011 klickten rund 40.000 Besucher die Homepage an und schauten sich 306.000 Seiten an. Bei Facebook haben die Artikel des VVT bereits 47.000 Klicks seit Mitte 2018. Foto: ste

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