Schaumburger Wochenblatt
  1. Mit bis zu 300 Stundenkilometern unterwegs

    Riesenandrang beim achten Kirschenturnier / Selbstgemachte Ochsenherz-Kirschmarmelade für Teilnehmer

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    TODENMANN (ste). Was macht eigentlich den Reiz des "Kirchenturniers" der Todenmanner Bogenschützen aus? Die Antwort darauf weiß Wolfgang Dorn als Spartenleiter des Bogensports im SV Todenmann: "Wir haben einen absolut tollen Platz, den es in weitem Umfeld so nicht noch einmal gibt. Wir haben günstige Turnierpreise und es gibt für alle Teilnehmer ein Glas selbstgemachte Kirschenmarmelade meiner Frau!" Wilfriede Dorn hat dazu 90 Gläser feinster "Todenmanner Ochsenherzkirche" eingekocht und die kommt bei den 80 Teilnehmern des Turniers prächtig an. Aus 21 Vereinen kamen Meldungen und die Bogensparte musste sogar Meldungen von Teilnehmern absagen und auf die Warteliste setzen, so groß war der Andrang auf einen Platz im "Kirschenturnier". Eine weitere Besonderheit beim 8. Todenmanner Turnier: Alle Pokale waren von Wolfgang Dorn handgefertigt! Die Bogensparte im SV Todenmann besteht seit 2007 und hat mittlerweile 81 Mitglieder. Unterstützt wird Wolfgang Dorn von seinem Stellvertreter Sebastian Köster, Ehefrau Wilfriede, Schießsportleiterin Merve Victoria und Lutz Monden. Von Mai bis September trainieren die Bogenschützen immer donnerstags von 17 bis 19 Uhr für die Jugend und danach im offenen Training für alle auf dem Sportplatz. Sonntags ab 14 Uhr ist offenes Training. In den Herbst- und Wintermonaten wird in der Mehrzweckhalle trainiert. Beim Kirschenturnier kamen die Teilnehmer aus 21 verschiedenen Vereinen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und sogar aus Brandenburg. Sie breit der Bogensport aufgestellt ist, zeigt auch das Alter der Teilnehmer. Die jüngste Schützin war gerade einmal zehn Jahre jung, der älteste Teilnehmer weit über 70. Geschossen wurde mit drei verschiedenen Bogenarten: Mit dem Blankbogen, dem Recurvebogen (auch Olympischer Bogen) oder dem Compoundbogen. Letzterer schafft Geschwindigkeiten beim Abschuss von bis zu 300 km/h. Da machte der Seitenwind beim "Kirschenturnier" nichts aus, so Wolfgang Dorn. Lediglich der Schütze kann bei Windeinwirkung ein wenig ins Wackeln kommen und so den Schuss verreißen. Sieger gab es am Ende auch: Als allererstes natürlich die Bogensparte des SV Todenmann, die bei bestem Wetter ein Traumturnier ausrichtete. Und dann waren da noch die Sieger Christian Hebrok, Kathrin Flagmeier, Gerd Willemsen, Susanne Arke, Manfred Wybieralski, Sophie Raberg, Aaron Ridder, Annika Moormann, Björn Steinbach, Moritz Niessner, Philip Willemsen, Ute Westphal, Holger Richter, Christiana Palm, Lennart Westphal, Janika Fizia, Karlolin Milewski, Ludwig große Prues, Heike Kuhlmann, Tjak-Eryk Kütemeier und Rangar-Rune Kütemeier, die in ihren Klassen den jeweils ersten Platz belegten. Foto: ste

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